Hohe Temperaturen setzen Älteren besonders zu. Denn viele von ihnen trinken zu wenig. Wie Angehörige dafür sorgen können, dass ihre Liebsten genug trinken.
Älterer Mann
Bei grosser Hitze muss man besonders auf die Wasserzufuhr achten – gerade ältere Menschen vergessen das manchmal. - Pexels
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Das Wichtigste in Kürze

  • Ältere Menschen sind bei hohen Temperaturen besonders gefährdet.
  • Ein Grund: Sie trinken oft zu wenig.
  • Ein Trinkprotokoll kann helfen, den Überblick zu behalten.
  • Natriumhaltiges Wasser und isotonische Getränke sind besonders gut geeignet.

Wenn die pflegebedürftige Mutter alleine lebt und das Thermometer draussen mehr als 30 Grad anzeigt, haben Angehörige ein mulmiges Gefühl.

Zu Recht: Denn ältere Menschen sind durch starke Hitze besonders gefährdet.

Ein Problem: Bei älteren Menschen lässt der Durst nach. Gerade an heissen Tagen ist es aber ein Muss, ausreichend zu trinken, damit der Körper nicht kollabiert.

Alte Person und Wasserglas
Im Alter lässt der Durst bei vielen Menschen nach. An heissen Tagen kann das besonders gefährlich werden. - Markus Scholz/dpa-tmn

Deshalb sollten Angehörige die Pflegebedürftigen daher regelmässig ans Trinken erinnern. Ein Trinkprotokoll kann helfen, um den Überblick zu behalten.

Auch an den Salzhaushalt denken

Gut geeignet sind natriumhaltiges Wasser und isotonische Getränke. Denn: Mit dem Schweiss gibt der Körper auch Salze ab, wobei die richtigen Getränke den Elektrolythaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.

Übrigens: Stark gekühlt sollten die Getränke nicht sein. Schliesslich bedeutet es für den Körper Anstrengung, die Flüssigkeit dann auf Körpertemperatur zu bringen.

Zudem gilt ganz allgemein: Bei Trinkmenge und Getränkewahl müssen immer die ärztlichen Empfehlungen beachtet werden, zum Beispiel wenn Herz- oder Nierenerkrankungen vorliegen.

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