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    Abnehmen mit Leptin und Ghrelin

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    Die Stoffwechselhormone Leptin und Ghrelin beeinflussen Ihr Essverhalten. Um langfristig abzunehmen, müssen die Hormone in Balance sein.

    Schlanke Frau
    Sind die Hormone in Balance, fällt das Abnehmen leichter. - Pexels

    Das Wichtigste in Kürze

    • Leptin ist ein Stoffwechselhormon und wird in den Fettzellen gebildet.
    • Leptin signalisiert dem Körper, dass er keine Nahrung mehr braucht.
    • Ghrelin vermittelt Ihnen das Gefühl, dass Sie hungrig sind.

    Leptin ist ein Stoffwechselhormon und wird in den Fettzellen gebildet. Wenn das Hormon freigesetzt wird, gelangt es über den Blutkreislauf ins Gehirn. Kommt dort eine grössere Menge davon an, wird dem Körper signalisiert, dass er vorerst keine Nahrung mehr benötigt und satt ist.

    Ghrelin, kurz für «Growth Hormone Release Inducing», ist der Gegenpart zu Leptin. Wird dieses Hormon, das in Magen und Bauchspeicheldrüse gebildet wird, ausgeschüttet, werden Sie hungrig.

    Ausschüttung von Leptin und Ghrelin steuern

    Damit Sie bei einer Diät abnehmen, müssen Leptin und Ghrelin ausgeglichen sein. Durch Ihren Lebensstil haben Sie grossen Einfluss auf Ihren Hormonhaushalt.

    Viel Sport und eine gesunde, ausgewogene Ernährung tragen positiv zur Hormonbalance bei. Gemüse, das viele Ballaststoffe und Vitamine enthält, hält lange satt und fördert die Verdauung.

    Dabei werden die gesunden Bakterien im Darm vermehrt. Dies ist ebenfalls wichtig, damit Sie regelmässig zur Toilette können.

    Gemüse
    Gemüse enthält viele Ballaststoffe. - Pexels

    Doch Leptin und Ghrelin sind nicht die einzigen Hormone, die das Essverhalten beeinflussen. Insulin spielt eine ebenso grosse Rolle.

    Dieses Hormon ist dafür verantwortlich, die Energie, die durch die Nahrung aufgenommen wird, in die Körperzellen zu transportieren.

    Werden zuckerhaltige Lebensmittel gegessen, steigt der Blutzuckerspiegel erst rapide an, um genauso schnell wieder zu fallen. Um den Blutzuckerspiegel zu senken, wird Insulin ausgeschüttet.

    Dadurch wird allerdings auch die Fettspeicherung gefördert. Deswegen sollten Sie häufige Blutzuckerschwankungen vermeiden. Verzichten Sie auf süsse Zwischenmahlzeiten und zuckerhaltige Getränke, um die Hormone im Gleichgewicht zu halten.

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