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    McLaren Artura: Britischer Plug-in-Sportler mit Feinschliff

    Maia Schmied
    Maia Schmied

    Bern,

    Das Artura Coupé wagt den Spagat zwischen Leichtbau-Tradition und elektrifizierter Zukunft: 700 PS Systemleistung und 33 km E-Reichweite, ab 265'500 Franken.

    McLaren Artura
    Kein mechanischer Rückwärtsgang: Das Achtganggetriebe spart entscheidendes Gewicht, da das Rückwärtssetzen vollständig durch die gegenläufige Drehung des kompakten Axialfluss-Elektromotors erfolgt. - McLaren

    Aus dem britischen Woking kommt nun ein geschärfter Plug-in-Supersportler, der es in sich hat. Das Herzstück des Mittelmotor-Renners bildet ein extrem kompakter Dreiliter-V6-Biturbo mit einem weiten Zylinderbankwinkel von 120 Grad.

    Im kompakten Getriebegehäuse integriert McLaren einen innovativen Axialfluss-Elektromotor mit 95 PS Leistung und 225 Newtonmetern Drehmoment. In der aktuellen Ausbaustufe mobilisiert der Hightech-Hybridstrang eine Systemleistung von beeindruckenden 700 PS sowie 720 Newtonmetern Drehmoment.

    Atemberaubende Längsdynamik und elektrischer Punch

    Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 gelingt dem Mittelmotor-Coupé in exakt 3.0 Sekunden. Die Marke von 200 km/h fällt bereits nach 8.3 Sekunden, bevor der Vortrieb bei 330 km/h elektronisch begrenzt wird.

    McLaren Artura
    Die hochmoderne Carbon-Fahrgastzelle wiegt lediglich 82 Kilogramm und garantiert selbst auf anspruchsvollen Passkehren maximale Verwindungssteifigkeit. - Liam Walker

    Gleichzeitig eliminiert der spontan ansprechende Stromer jedes minimale Turboloch des Verbrenners mit ansatzloser E-Power. Diese verzögerungsfreie Kraftentfaltung verleiht dem Antrieb eine unvergleichliche Elastizität beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven.

    Die feinfühlige Abstimmung zwischen Verbrenner und E-Maschine garantiert dabei eine absolut homogene Kraftentfaltung über das gesamte Drehzahlband. Selbst im rein elektrischen Fahrbetrieb bleibt der Brite überraschend leichtfüssig und uneingeschränkt alltagstauglich.

    Kurvenpräzision an Gotthard und Klausenpass

    Auf den verwinkelten Kehren des Klausenpasses spielt das Coupé seinen grössten Vorteil souverän aus. Mit einem fahrfertigen DIN-Leergewicht von 1'498 Kilogramm bleibt der Brite für einen Plug-in-Sportwagen sensationell leicht.

    McLaren Artura
    Elektrohydraulische Lenkung: McLaren verzichtet bewusst auf eine rein elektrische Servolenkung, um dem Fahrer ungefiltertes Feedback zu liefern. - Alexander Migl

    Das extrem verwindungssteife Carbon-Monocoque eliminiert störende Karosseriebewegungen und sorgt für unerschütterliche Spurstabilität bei schnellen Richtungswechseln. McLaren vertraut dabei weiterhin auf eine feinfühlige elektrohydraulische Servolenkung statt auf rein synthetische elektrische Lenksysteme.

    Das authentische Feedback über den Fahrbahnbelag erreicht die Hände des Fahrers dadurch ungefiltert und kristallklar. Bergab packen die serienmässigen Carbon-Keramik-Bremsscheiben mit brutaler Verzögerung und völliger Fading-Resistenz zu.

    Marktposition: Hauptkonkurrent Ferrari

    Auf dem Schweizer Markt startet das Artura Coupé bei einem Basispreis von exakt 265'500 Franken. Damit unterbietet der Brite seinen italienischen Hauptkonkurrenten, den Ferrari 296 GTB, um mehr als 40'000 Franken.

    Natürlich entscheidet in diesem Segment keineswegs der Einstandspreis allein. Schweizer Sportwagenkunden verlangen traditionell höchste Zuverlässigkeit und eine exklusive Betreuung durch ein eingespieltes Händlernetz.

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    Flacher 120-Grad-V6: Der extrem weite Zylinderwinkel senkt den Fahrzeugschwerpunkt spürbar ab und beherbergt die beiden Turbolader platzsparend im heissen Innen-V. - McLaren

    McLaren begegnet früheren Qualitätsdiskussionen mit einer umfassenden fünfjährigen Herstellergarantie samt inkludiertem Servicepaket. Diese langfristige Absicherung stabilisiert das Vertrauen der Kundschaft und stützt die Restwerte auf dem Schweizer Occasionsmarkt.

    Alltagstauglichkeit des Supersportlers

    Die kompakte 7.4-kWh-Batterie ermöglicht exakt 33 Kilometer lokal emissionsfreies Gleiten durch sensible Wohnzonen oder Innenstädte. An einer typischen Schweizer 230-Volt-Wallbox lädt der Energiespeicher dank des 3.3-kW-Bordladers in rund zweieinhalb Stunden vollständig auf.

    McLaren Artura Test: Ist der 700 PS Hybrid besser als ein Porsche 911 GT3 RS?

    Attraktive Schweizer Leasingangebote kalkulieren aktuell mit Monatsraten um 2'400 Franken bei einer soliden Anzahlung von 20 Prozent. Damit transformiert McLaren den reinrassigen Rennstrecken-Athleten in ein alltagstaugliches Präzisionswerkzeug für Sportwagen-Enthusiasten.

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    Kommentare

    User #2755 (nicht angemeldet)

    Viel Geld für einen Supersportler mit anfälliger und veralteteter Verbrennertechnik.

    User #3362 (nicht angemeldet)

    Die ganzen ev Trolle in jedem Beitrag nerven mur noch

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