Mit dem neuen Mercedes EQA will Autohersteller Daimler sich nun in der Welt der E-Autos platzieren. Die Motivation hierfür scheint jedoch nicht allzu gross.
2021 Mercedes EQA 250
Kein Mercedes-Benz, sondern ein Mercedes-EQ: der neue Mercedes EQA 250. - Mercedes-EQ

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Januar präsentierte Daimler mit dem Mercedes EQA seinen neuen Elektro-SUV.
  • Wirklich verkaufen will das Unternehmen den neuen Stromer aber offenbar nicht.
  • Im Onlinekonfigurator wurden einem Kunden nun diverse Verbrenner als Alternative gestellt.

Spätestens seit dem Start der Gigafactory in Berlin ist Tesla für den Autokonzern Daimler ein ernstzunehmender Konkurrent. Nachvollziehbarerweise wurde also kürzlich mit dem Mercedes EQA einen Stromer vorgestellt, welcher wohl mit dem Tesla Model Y konkurrieren soll. Der Elektro-SUV soll ab Ende Februar im Schweizer Markt erhältlich sein. Bereits jetzt lässt sich das Fahrzeug aber Auf der Website konfigurieren und im Preis berechnen.

Daimler will E-Autos wie den Mercedes EQA offenbar gar nicht verkaufen

Ein deutscher Interessent hat sich nun online seinen Wunsch-EQA zusammengestellt und wurde am Schluss mit einigen Alternativen überrascht. Die Website zeigte verschiedene Modelle mit «hoher Ähnlichkeit» in Prozentangaben an. Darunter waren vor allem Ausführungen der Mercedes GLB und DLA, allesamt mit Verbrennungsmotoren. Dabei werden die Alternativen offenbar sogar noch in ein besseres Licht gerückt.

Mit seinen Konfigurationen, um den EQA ähnlich dem Model Y zu gestalten, entstand ein Gesamtpreis von 61'065 Euro (66'150 Franken). Das ist bereits deutlich höher als der Startpreis oder der Basispreis des Mercedes EQA bei 47'540 Euro (51'500 Franken). Die gezeigten Verbrenner-Alternativen befinden sich dabei allesamt unter 50'000 Euro. Hinzu kommt, dass der Stromer nur auf Anfrage verfügbar ist, die herkömmlichen Autos hingegen mit «Jetzt» vermerkt werden.

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