Das beste Auto der Schweiz: Teil 2

    Maia Schmied
    Maia Schmied

    Bern,

    Schönheit im Strassenverkehr provoziert Blicke und spaltet Meinungen. Welches Fahrzeug krönt die Schweiz aktuell zur Design-Ikone? Teil 2 mit Asien-Fokus.

    Contest
    Wähle Deinen Favoriten. Welches Modell macht auf unseren Strassen die beste Figur? - KI-generiert

    Asiens Designer wagen mutige Kanten, fliessende Tropfenformen und den Verzicht auf klassische Scheiben. Fünf aussergewöhnliche Modelle bereichern das Schweizer Strassenbild mit kompromissloser Ästhetik.

    Kandidat 6: Lexus LC 500 – Avantgardistisches Kunstwerk

    Der Lexus LC 500 verwandelte eine mutige Designstudie fast nahtlos in ein Serienfahrzeug. Seine scharfen Kanten und der markante Diabolo-Kühlergrill ziehen Blicke augenblicklich an.

    Im Vergleich zum konservativ gezeichneten Porsche 911 wirkt das japanische Coupé wie eine rollende Skulptur. Der frei saugende V8-Motor sorgt unter der geschwungenen Haube für ein emotionales Akustikspektakel.

    Lexus LC500
    Lackierung ohne blaue Pigmente: Die Sonderfarbe «Structural Blue2 verdankt ihren intensiven Farbton einer mikroskopischen Nanostruktur nach dem Vorbild von Schmetterlingsflügeln. - Lexus

    Das veraltete Infotainment-System bremst den Bedienkomfort im luxuriösen Innenraum jedoch etwas ab. Zudem macht das hohe Leergewicht von knapp zwei Tonnen das Coupé in engen Schweizer Kurven träge.

    Kandidat 7: Hyundai Ioniq 6 – Radikaler Streamliner

    Hyundai bricht mit dem gewohnten SUV-Einerlei und zeichnet den Ioniq 6 als extremen Streamliner. Die gewölbte Dachlinie erinnert direkt an die aerodynamischen Pionierfahrzeuge der 1930er-Jahre.

    Ein rekordverdächtiger cw-Wert von 0.21 schlägt den VW ID.7 in Sachen aerodynamischer Effizienz deutlich. Pixel-LED-Leuchten setzen am steilen Heck einen futuristischen Akzent im Alltagsverkehr.

    Hyundai IONIQ 6
    Aktiv gesteuerte Kühlklappen: An der Front befinden sich Luftklappen, die sich je nach Kühlbedarf des Akkus automatisch öffnen oder für bessere Aerodynamik schliessen. - Hyundai

    Die abfallende Dachlinie schränkt die Kopffreiheit auf den hinteren Sitzplätzen allerdings stark ein. Der kleine Kofferraumdeckel erschwert zudemdas Einladen von sperrigem Gepäck im Allta erheblich.

    Kandidat 8: Mazda MX-5 – Japanischer Purismus

    Der Mazda MX-5 beweist die zeitlose Macht von minimalistischen Proportionen. Seine knackige Kodo-Designsprache verzichtet komplett auf überflüssige Sicken und unnötigen Zierrat.

    Mazda MX5
    Weltrekord auf Rädern: Seit dem Jahr 2000 führt das Guinness-Buch der Rekorde den MX-5 offiziell als den meistverkauften zweisitzigen Sportwagen der Welt. - Mazda

    Gegenüber einem deutlich schwereren BMW Z4 verkörpert der Mazda das ideale Gleichgewicht von Leichtbau und Ästhetik. Die tiefe Motorhaube und die muskulösen Kotflügel verleihen dem Roadster eine agile Präsenz.

    Kriitikpunkte: Der winzige Innenraum bietet Personen über 1.85 Metern Körpergrösse kaum ausreichend Platz. Ausserdem isoliert das Stoffverdeck Windgeräusche auf Schweizer Autobahnen nur sehr mässig.

    Kandidat 9: Polestar 4 – Mut zum Lückenlosen

    Der Polestar 4 wagt einen radikalen Schritt und verzichtet vollständig auf eine Heckscheibe. Eine hochauflösende Digitalkamera ersetzt den klassischen Rückspiegel im Innenraum.

    Polestar 4:
    Polestar 4: Elektrisch, innovativ, elitär. Ist Nachhaltigkeit nur etwas für Reiche? - Polestar

    Durch dieses mutige Experiment wirkt das schwedisch-chinesische SUV-Coupé flacher als das Tesla Model Y. Die durchgehende Lichtleiste am Heck betont die beachtliche Fahrzeugbreite von über zwei Metern.

    Bei Ausfall der Kameratechnik verschlechtert sich die Sicht nach hinten allerdings schlagartig. Der stolze Einstiegspreis von über 63'000 Franken macht den ansonsten durchaus alltagstauglichen Stromer für viel Familien unerschwinglich.

    Kandidat 10: Genesis G80 – Koreanische Eleganz

    Genesis fordert die etablierte deutsche Oberklasse mit der imposanten Limousine G80 heraus. Der riesige Wappen-Kühlergrill und die geteilten Lichtbänder prägen den unverwechselbaren Auftritt.

    Genesis G90
    Heraforderer der Luxusklasse: Das Flaggschiff der koreanischen Premiummarke Genesis tritt direkt gegen die etablierte europäische Oberklasse an. - Genesis

    In puncto Eleganz stiehlt der Südkoreaner der vergleichsweise altbackenen Mercedes-Modellen die Show. Fliessende Karosserielinien ziehen sich von den Scheinwerfern harmonisch bis zum Heck durch.

    Das hohe Fahrzeuggewicht setzt der Dynamik des Fünfmeter-Schiffs in alpinen Serpentinen jedoch klare Grenzen. Wichtig zu beachten ist auch, dass das dünne Händlernetz in der Schweiz die Service-Zugänglichkeit für Kunden erschwert.

    Welches Auto gefällt Dir am besten?

    Lies auch unseren ersten Teil der Umfrage: Hier geht es zum 1. Teil

    Kommentare

    User #4832 (nicht angemeldet)

    Die besten Autos fahren in Zukunft auch in der Schweiz rein elektrisch. Alles andere gehört in ein Automobilmuseum.

    User #2330 (nicht angemeldet)

    Es gibt keine schönen Autos mehr.

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