Polizei zeigt zehn Männer an
Die zehn Männer hatten während des Schweizer Fussball-Cupfinal Pyrotechnik gezündet.

Die Berner Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen zu den Zwischenfällen rund um den Schweizer Fussball-Cupfinal von Mai 2018 in Bern abgeschlossen. Sie hat beschlossen, zehn Männer anzuzeigen - die meisten wegen des Zündens von Petarden, Rauchbomben oder Leuchtkörpern.
Wie die Polizei und die regionale Staatsanwaltschaft Bern Mittelland am Mittwoch mitteilten, wird den Beschuldigten in sieben Fällen Widerhandlungen gegen das Sprengstoffgesetz vorgeworfen. Das Zünden von Petarden oder Rauchbomben fällt unter diesen Straftatbestand.
In drei dieser Fälle zeigt die Polizei Personen auch wegen Verstosses gegen das kantonale Vermummungsgebot an. Eine Person wurde wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, zwei weitere wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung angezeigt.