Aus dem Gemeinderat
Alle aktuellen Mitteilungen aus der Gemeinde Rüeggisberg.

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Die diesjährige Klausur-Sitzung führte den Gemeinderat Rüeggisberg in die „Nachbargemeinde“ Därstetten im Simmental. Bei der Rüeggisberger Exklave Nünenen im Gantrischgebiet stossen die beiden Gemeinden am Gipfel des Gantrisch (2‘175 m.ü.M.) aufeinander. Beide Gemeinden - Rüeggisberg wie Därstetten - nennen deshalb auf ihren Homepages den Gantrisch als höchsten Punkt der Gemeinde. Nach einer ¾-stündigen Autofahrt (angenehmer und schneller als per Pedes über die Bergkette) wurde der Gemeinderat Rüeggisberg im Gemeindehaus Därstetten mit Kaffee und Gipfeli empfangen. Der Därstettener Vizegemeindepräsident Daniel Kunz stellte seine Gemeinde vor. Es zeigte sich, dass die ebenfalls ländlich-bäuerlich geprägte Gemeinde Därstetten mit den gleichen Themen und Problemen einer Randregion kämpft wie die Gemeinde Rüeggisberg. An der anschliessenden ordentlichen Sitzung behandelte der Gemeinderat Rüeggisberg u.a. folgende Geschäfte:
• Das Sturmtief „Burglind“ hat anfangs Jahr auch den Seilpark Gantrisch im Längeneybad (Gemeinde Rüschegg) über weite Teile zerstört. An das neue Projekt mit einem Kletterparcour (darunter 1 Parcour für Menschen mit Handicap) und insbesondere einem „gigantrischen“ Kinderspielplatz von 800 m2 spricht der Rat einen Gemeindebeitrag von Fr. 1‘000.--.
• Das Angebot der Tagesschule Rüeggisberg wird – gestützt auf die Bedarfsabklärungen – auch im Schuljahr 2018/2019 im bisherigen Umfang weitergeführt, mit 2 Mittagsmodulen (Mittagessen) am Dienstag und Donnerstag sowie einem Nachmittagsmodul am Donnerstag, auch wenn für das Nachmittagsmodul nur 3 Anmeldungen vorliegen.
• Die Bauingenieurleistungen beim Ersatz der Entkeimungsanlage Wasserversorgung Pumpwerk Than inkl. neuer Trübungsund Verwurfsanlage gehen an das Ingenieurbüro Bächtold & Moor AG, Bern, zum Offertbetrag von Fr. 33‘610.-- netto inkl. MWST (zuzüglich Nebenkosten von ca. Fr. 1‘200.--). Für den Ersatz der UV-Anlage beim Pumpwerk Than hat die Gemeindeversammlung vom 07. Dezember 2017 einen Gesamtkredit von Fr. 350‘000.-- bewilligt.
• Als eigentliches Klausurthema diskutierte der Rat u.a. auch über die Zukunft des Alten Schulhauses Rüeggisberg. Informationen hiezu folgen später.
Während der Sitzung konnte sich der Rat mit dem bekannten Weissenburger Thermalwasser erfrischen. Die Quelle wurde vor 414 Jahren ob Weissenburg gefasst und das Thermalwasser sorgte während Jahrhunderten für ein blühendes Weissenburg Bad. Später wurde „Weissenburger Citro“ als Süssgetränk in der ganzen Schweiz getrunken. Tempi passati. In den Fabrikräumen der ehemaligen Weissenburger Mineralthermen befindet sich seit 1991 die Swiss Alpine Herbs (Alpenkräuter AG), durch welche der Gemeinderat am Nachmittag eine interessante Führung hatte.
-Mitteilung der Gemeinde Rüeggisberg (vas)






