Die Grippe breitet sich noch immer weiter aus. Das bekommen die Apotheken – vorwiegend in der Ostschweiz – zu spüren. Dies, obwohl viele Erkrankte direkt den Arzt konsultieren.
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Grippe: Viren lösen jährlich die Influenza aus und fesseln mehrere Menschen ans Bett. - Keystone

«An der Grippe-Situation in der Ostschweiz hat sich in den vergangenen zwei Wochen nicht viel geändert», sagt Kantonsärztin Danuta Reinholz auf Anfrage der «Thurgauer Zeitung». Immer noch liegen die Fälle der Neuerkrankungen über der Epidemiegrenze. Die Zahl hat sich auf 253 pro 100'000 Einwohner erhöht.

Doch nach Ansichten des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) habe sich die Lage langsam beruhigt, sie gehen von keiner weiteren Steigung mehr aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Höchstwerte der Grippewelle in der Schweiz sind erreicht.
  • Nach Ansichten des Bundesamtes für Gesundheit beruhigt sich die Lage langsam aber sicher.

«Wenn die Grippewelle über das Land fegt, hat es in den Apotheken merklich mehr Leute», sagt Martina Züger von der Bruggen-Apotheke in St.Gallen. Medikamente für die Bekämpfung einer Erkältung wurden öfter verlangt.

Höhepunkt in der zweiten Jahreswoche erreicht

Den Höhepunkt der Grippewelle dieser Saison wurde in der zweiten Woche dieses Jahres erreicht. Die Grippefälle sind nach wie vor in allen Regionen weit verbreitet. Bei den verschiedenen Altersklassen ist die Zahl der Erkrankungen im Moment konstant oder sinkt. Die einzigen Ausnahmen bilden die Kleinkinder und die 5- bis 14-Jährigen. Bei dieser Altersgruppe sind die Erkrankungsfälle steigend.

In den Regionen des Kantons Aargau und Solothurn, sowie im gesamten Kanton Basel ist die Zahl der Neuerkrankungen steigend. Auf Rückzug ist die Grippe in den Gebieten der Romandie und des Kantons Bern.