Biel

    Aarberg BE: Einbruchsversuch – wilde Flucht endet in Handschellen

    Am Montagmorgen haben vier Personen versucht, in Aarberg BE einen Einbruchdiebstahl zu verüben. Sie konnten in der Folge festgenommen werden.

    Kapo Bern
    Ein Fahrzeug der Kantonspolizei Bern. (Symbolbild) - keystone

    Am Montag, kurz nach 4.30 Uhr, sind bei der Kantonspolizei Bern mehrere Meldungen über einen Einbruchsversuch in ein Verkaufsgeschäft am Stadtplatz in Aarberg eingegangen.

    Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte konnten vor Ort niemanden mehr antreffen. Sie stellten jedoch Beschädigungen am Eingangsbereich und am Schaufenster des Geschäfts fest.

    Im Zuge der umgehend eingeleiteten Fahndung konnte eine Patrouille der Kantonspolizei Neuenburg das Fluchtfahrzeug auf Höhe der Ausfahrt Neuchâtel-Vauseyon mit massiv überhöhter Geschwindigkeit sichten.

    Im Tunnel Vue-des-Alpes kam es bei der Fluchtfahrt zu einem Unfall. - Keystone

    Während der Fluchtfahrt kollidierte der Lenker im Tunnel Vue-des-Alpes mit einem Auto, ohne dass dabei Personen verletzt wurden.

    Fahrzeug zurückgelassen und zu Fuss weitergeflüchtet

    Nachdem die Insassen eine Polizeisperre und ein Matrixsignal «Stopp Polizei» missachtet hatten, setzten sie ihre Flucht bis zur Rue de Gibraltar in La Chaux-de-Fonds fort.

    Dort liessen sie das beschädigte Fluchtfahrzeug zurück und flüchteten zu Fuss. Zwei der Männer konnten unweit des Fahrzeugs angehalten und ins Schliesszeug gelegt werden.

    Die beiden weiteren Tatverdächtigen wurden im Rahmen der anschliessenden Nachsuche in La Chaux-de-Fonds angehalten.

    Zwei der Verdächtigen sind minderjährig

    Die vier Männer werden des versuchten Einbruchdiebstahls verdächtigt und wurden vorläufig festgenommen. Zwei von ihnen sind minderjährig. Beim Fluchtfahrzeug handelt es sich um ein als gestohlen gemeldetes Auto, das sichergestellt wurde.

    Im Zuge der Nachsuche konnte ein zweites gestohlenes Fahrzeug sichergestellt werden. Die Kantonspolizei Bern führt unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland und der kantonalen Jugendanwaltschaft die weiteren Ermittlungen.

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    Kommentare

    User #3649 (nicht angemeldet)

    Ich würde mal den Botschafter einbestellen!

    User #3433 (nicht angemeldet)

    Bald haben wir vielleicht neben den Fixerstübchen auf Waffenstübche. Da können sich die Täter gewaltlos mit Waffen eindecken.

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