Leonardo DiCaprio kritisiert illegalen Bergbau im Amazonasgebiet

Schauspieler und Umweltaktivist Leonardo DiCaprio äusserte Kritik am illegalen Bergbau im Brasilien. Mit einem Foto auf Instagram verkündete er seinen Unmut.

Leonardo DiCaprio im Juni bei einer Filmpremiere in Los Angeles. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Schauspieler Leonardo DiCaprio kritisiert den illegalen Bergbau im Amazonasgebiet.
  • DiCaprio kam geriet mehrfach an den rechten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro.
  • Di Caprio Veröffentlichte ein Foto mit Anführern indigener Völker auf Instagaram.

US-Schauspieler und Umweltaktivist Leonardo DiCaprio hat den illegalen Bergbau im Amazonasgebiet kritisiert. Er postete am Donnerstag eine Luftaufnahme von einem Treffen von Anführern der indigenen Völker Yanomami und Yek'wana aus Brasilien.

Im Innenhof eines Gemeinschaftshauses hatten sie sich so aufgestellt, dass ihre Körper den Schriftzug «Kein Bergbau» (Fora Garimpo) bildeten. «Eine starke Botschaft», kommentierte Di Caprio.

Leonardo DiCaprio setzt sich schon seit längerem für den Regenwald ein

Der Hollywoodstar setzt sich schon seit längerem für den Schutz des Regenwalds im Amazonasgebiet ein. Er ist bereits mehrfach mit dem rechten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro aneinandergeraten.

«Obwohl das brasilianische Recht den Bergbau auf dem Land der Yanomami verbietet, sind zuletzt Tausende Goldschürfer in das Reservat eingedrungen.» Das schrieb DiCaprio neben dem Foto auf Instagram.

Das Bild wurde von der Nichtregierungsorganisation Instituto Socioambiental verbreitet und stammt von einem Treffen Ende November tief im Amazonasregenwald. Nach Angaben der Organisation haben sich rund 20 000 Goldsucher auf dem Land der indigenen Gemeinschaften niedergelassen. Sie verbreiten häufig Krankheiten wie Malaria und verschmutzen die Flüsse mit giftigem Quecksilber.