Ueli Kestenholz: Das war der letzte Post der Snowboard-Legende
Snowboard-Legende Ueli Kestenholz (†50) kommt nach einem Lawinenunglück im Wallis ums Leben. Der Thuner wollte seine Outdoor-Erfahrungen weitergeben.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Sonntag verunglückte Ueli Kestenholz im Wallis tödlich.
- Nach seiner Snowboard-Karriere machte der Thuner Extremsport.
- In einem Camp wollte Kestenholz diesen Winter Tipps zur Sicherheit weitergeben.
Ueli Kestenholz ist nach einem Lawinenunglück im Wallis mit 50 Jahren ums Leben gekommen. Das berichtet die «Berner Zeitung» am Dienstag.
Der 50-Jährige wurde als Snowboarder bekannt. 1998 gewann er bei den Olympischen Spielen im japanischen Nagano Bronze im Riesenslalom. Zudem gewann er WM-Medaillen und triumphierte an den X-Games.

Nach seiner Karriere blieb Kestenholz aktiv und widmete sich Foto- und Filmprojekten sowie dem Extremsport.
Auf seinem Instagram-Kanal finden sich zahlreiche Videos, die den Thuner in verschneiten Bergen oder auf dem Wasser zeigen.
«Das Leben ist zu kurz – für eine Sportart», steht auf seiner Webseite.
Ueli Kestenholz wollte Erfahrung weitergeben
Der letzte Post ist zwei Tage alt und wirbt für ein Splitboard-Camp. Dieses wurde von Ueli Kestenholz im Wallis organisiert und betreut. Die Anmeldezahl steige schnell, «jetzt wo der Pulver hier ist», schrieb Kestenholz.
Im Fokus des Camps steht etwa, wie man auch abseits der Pisten sicher fahren kann.

Im Februar und März waren je ein zwei- bis viertägiges Camp geplant. Nun kommt die schockierende Nachricht aus dem Wallis. Ueli Kestenholz hinterlässt seine Frau und zwei Söhne (neun und 17 Jahre alt).







