Ticker: Franzoni vor Kitz-Sieg – Odi hauchdünn geschlagen
Nach dem Schweizer Doppelsieg im Super-G steht heute in Kitzbühel die Abfahrt auf dem Programm. Im Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden.

Das Wichtigste in Kürze
- Giovanni Franzoni steht vor dem grossen Triumph bei der Kitzbühel-Abfahrt.
- Marco Odermatt verpasst die Führung knapp, Franjo von Allmen unterläuft ein Fehler.
Zwischenstand
1 Giovanni Franzoni
2 Marco Odermatt +0,07
3 Maxence Muzaton +0,39
6 Niels Hintermann +0,71
13 Franjo von Allmen +1,56
18 Alessio Miggiano +1,73
21 Stefan Rogentin +2,03
23 Alexis Monney +2,01
28 Justin Murisier +2,85
29 Lars Rösti +3,13
30 Livio Hiltbrand +3,24
Marco Kohler DNF
Das Rennen im Ticker
33 – Livio Hiltbrand: Der letzte Schweizer am Start dürfte die Punkte wohl verpassen. Hiltbrand kommt auf Zwischenrang 29 ins Ziel.
Hiermit endet der Ticker – wir begleiten noch die Fahrt von Livio Hiltbrand, dem letzten Schweizer am Start. Er folgt mit Startnummer 33.
30 – Raphael Haaser: Sorgt ein Österreicher noch für ein Ausrufezeichen beim Heimrennen? Haaser hält den Rückstand lange in Grenzen, aber im Ziel sammeln sich dennoch 1,69 Sekunden an.
29 – Maxence Muzaton: Was ist denn hier los? Der Franzose hat oben viel Vorsprung, liegt lange voraus. Im Ziel ist es Platz drei, er verdrängt Schieder vom Podest!
28 – Romed Baumann: Der Routinier aus dem deutschen Team kann nicht mithalten. Baumann fährt auf den 23. Zwischenrang.
27 – Lars Rösti: Der Berner verliert viel Zeit und fällt hinter Justin Murisier zurück.
26 – Marco Kohler: Ein bärenstarker Auftritt von Marco Kohler, der auf Kurs in Richtung Top 10 ist. Dann rutscht er aber an einem Tor vorbei und scheidet aus. Schade!
25 – Nils Alphand: Der Franzose scheidet als zweiter Fahrer aus.
24 – Christof Innerhofer: Der Altmeister aus Italien hat bereits in den Trainings überzeugt. Der 41-Jährige kann aber mit seinem Landsmann nicht ganz mithalten. Im Ziel sind es 1,90 Sekunden.
23 – Alessio Miggiano: Der junge Zürcher hält oben mit Franzoni mit, büsst dann doch noch etwas Zeit ein. Bis ins Ziel sind es 1,73 Sekunden für Miggiano.
22 – Elian Lehto: Der Finne, der mit den Schweizern trainiert, fährt gut. Er büsst 1,56 Sekunden ein und ist damit zeitgleich mit Franjo von Allmen.
21 – Brodie Seger: Der Kanadier büsst 1,91 Sekunden ein und belegt Zwischenrang 14.
20 – Adrian Sejersted: Auch der Norweger hat mit den Plätzen ganz vorne nichts zu tun. Er verliert bis ins Ziel 1,63 Sekunden.
19 – James Crawford: Der Titelverteidiger zeigt eine Top-Start, nimmt Franzoni oben 25 Hundertstel ab. Dann büsst er aber Tempo und Zeit ein, er schwingt auf Zwischenrang 12 ab.
18 – Alexander Cameron: Der Vorjahres-Dritter kann mit den schnellsten Fahrern nicht ganz mithalten, zeigt aber lange eine starke Fahrt. Bis ins Ziel sammeln sich 1,49 Sekunden an.
17 – Bryce Bennett: Der zweite US-Amerikaner nach Cochran-Siegle verliert auch oben bereits Zeit. Im Ziel ist es Zwischenrang 15.
16 – Daniel Hemetsberger: Auch dem nächsten Österreicher läuft es nicht besser. Hemetsbeger scheidet nach guten Zwischenzeiten aus.

15 – Vincent Kriechmayr: Das grösste Ass der Österreicher sticht nicht: Kriechmayr verliert überall Zeit, bis ins Ziel sammeln sich 1,48 Sekunden an.
14 – Nils Allegre: Nach den beiden Schweizern folgt der erste Franzose. Allegre verdrängt Hintermann von Rang vier.
13 – Franjo von Allmen: Es geht Schlag auf Schlag! Franjo von Allmen startet oben sehr gut, ist schneller als Franzoni und Odermatt. Doch auch er büsst später Zeit auf den Italiener ein. Dann unterläuft ihm ein Fehler, er fällt auf Zwischenrang 8 zurück.

12 – Marco Odermatt: Jetzt geht es um die Wurst! Odi ist oben schneller als Franzoni, dann büsst er ein wenig ein. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen, im Ziel ist Odermatt sieben Hundertstel langsamer.
11 – Dominik Paris: Zwei Italiener führen – ein Dritter ist unterwegs.Paris hält den Rückstand auf Landsmann Franzoni lange in Grenzen, verliert aber dann doch Zeit. Im Ziel ist es Zwischenrang 4.
10 – Alexis Monney: Auch Monney gelingt keine gute Fahrt. Der Schweizer ist angeschlagen – das merkt man. Bis ins Ziel büsst er 2,1 Sekunden ein.
9 – Justin Murisier: Der dritte Schweizer ist unterwegs. Der Start misslingt Murisier aber, er verliert schon oben viel Zeit. Dann unterläuft ihm ein Fehler, der ihn viel Tempo kostet. Bis ins Ziel verliert Murisier 2,85 Sekunden.

8 – Ryan Cochran-Siegle: Der US-Amerikaner liegt schon oben weit zurück und hat damit früh keine Chance auf einen Spitzenplatz. Bis ins Ziel sammeln sich 2,13 Sekunden an.
7 – Miha Hrobat: Auch der Slowene ist oben schneller als Franzoni. Wie alle vor ihm büsst auch Hrobat noch Zeit ein, im Ziel ist es Rang 4.
6 – Florian Schieder: Bereits der dritte Italiener, der am Start steht. Schieder ist oben schneller als Landsmann Franzoni. Doch auch er büsst bis ins Ziel noch Zeit ein, er übernimmt Rang zwei von Hintermann.

5 – Stefan Babinsky: Der Österreicher wird am Freitag Dritter im Super-G – was zeigt er heute? Babinsky kann mit Franzoni nicht mithalten und fällt auch hinter Rogentin zurück.
4 – Niels Hintermann: Der zweite von zehn Schweizern zeigt einen guten Start und führt bei der dritten Zwischenzeit. Im Ziel liegt Hintermann aber 71 Hundertstel zurück – Platz 2.
3 – Stefan Rogentin: Der erste Schweizer kann mit Franzoni nicht mithalten. Er verliert über zwei Sekunden und übernimmt den dritten Zwischenrang.

2 – Giovanni Franzoni: Gleich der nächste Italiener – und einer der Tagesfavoriten. Franzoni ist in beiden Trainings der Schnellste und setzt auch heute eine klare neue Bestzeit auf. Er nimmt Casse 1,4 Sekunden ab.
1 – Mattia Casse: Der Italiener eröffnet das Rennen und setzt eine erste Richtzeit.
Diese Schweizer stehen am Start
3 Stefan Rogentin
10 Alexis Monney
13 Franjo von Allmen
23 Alessio Miggiano
26 Marco Kohler
27 Lars Rösti
33 Livio Hiltbrand
Vor dem Rennen
Zum Auftakt des Renn-Wochenendes in Kitzbühel feiert die Schweiz einen Doppelsieg: Marco Odermatt triumphiert im Super-G drei Hundertstelsekunden vor Franjo von Allmen. Bereits im Vorjahr konnte Odi in dieser Disziplin jubeln.

Allerdings: Die Abfahrt am legendären Hahnenkamm konnte der vierfache Gesamtweltcupsieger noch nie für sich entscheiden. Gibt es heute den ersten Schweizer Sieg beim Kitzbühel-Klassiker seit Beat Feuz 2022?
Grösster Konkurrent von Odermatt und von Allmen dürfte der Italiener Giovanni Franzoni sein. Der 24-Jährige stellte in Wengen seine beeindruckende Form unter Beweis: Nach seinem Sieg im Super-G fuhr er in der Abfahrt auf Rang drei.












