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    Ski Alpin: Matthias Mayer beendet Karriere

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    Italien,

    Der österreichische Star Matthias Mayer hat in Bormio völlig überraschend seinen sofortigen Rücktritt aus dem Ski Alpin erklärt – auf kuriose Art und Weise.

    Matthias Mayer ski alpin
    Matthias Mayer während dem Training in Bormio. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Matthias Mayer hat seinen Rücktritt vom Ski-Zirkus bekannt gegeben.
    • Die Entscheidung des dreifachen Olympiasiegers kam sehr überraschend.
    • Weder seine Familie noch seine Trainer waren in die Entscheidung eingeweiht.

    Der österreichische Ski-Star und dreimalige Olympiasieger Matthias Mayer hat völlig überraschend sein Karriereende verkündet. Der 32-Jährige will sich mit sofortiger Wirkung vom aktiven Rennsport zurückziehen.

    «Ich habe die letzten Tage nachgedacht. Und ich muss sagen, für mich ist es Zeit, dass ich aus dem alpinen Weltcup zurücktrete». Das sagte Mayer am Donnerstag im ORF kurz vor dem Super-G in Bormio. Das Rennen liess er aus.

    Mayers abrupte Rücktrittserklärung sorgte für Aufsehen. «Es hat überhaupt keine Anzeichen gegeben», sagte der Speed-Trainer der Österreicher, Sepp Brunner.

    Matthias Mayer
    Matthias Mayer gewann unter anderem bei Olympia 2022 in Peking Gold im Super-G und Bronze in der Abfahrt. - keystone

    Mayer selbst offenbarte, dass er weder Familie noch Trainer eingeweiht hatte. «Ich wollte es schon immer mal machen, spontan einfach aufzuhören. Ich brauche keinen fixen Grund dafür», sagte der Kärntner. Unmittelbar zuvor hatte Mayer noch die Strecke für den Super-G besichtigt.

    Ski Alpin: Matthias Mayer schrieb an Olympia-Geschichte

    Mit seinem Olympiasieg im Super-G im Februar im Peking war dem elfmaligen Weltcupsieger Historisches gelungen. Als erster Alpiner gewann er bei drei aufeinanderfolgenden Spielen eine Goldmedaille. Mayer hatte 2014 in Sotschi in der Abfahrt gesiegt, 2018 in Pyeongchang ebenfalls im Super-G.

    «Matthias hat unauslöschliche Spuren im Skisport hinterlassen. Seine Fähigkeit, bei Grossevents ein Schäuferl draufzulegen und im entscheidenden Moment die beste Leistung abrufen zu können, war einmalig». Das befand ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober. «Er war auf der Piste ein Ausnahmekönner, aber nicht nur in sportlicher Hinsicht ein Vorbild.»

    In diesem Winter war der Österreicher bislang ohne Sieg geblieben, stand aber immerhin zweimal auf dem Podest.

    «Ich bin heuer gut rein gestartet und bin zufrieden. Aber es reicht einfach. Ich möchte mich recht herzlich bei meinen Sponsoren und beim ÖSV bedanken. Alle haben einen super Job gemacht, ich bin gespannt, wie es weitergeht», sagte der Speed-Spezialist.

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