Parmelin schüttelt Meloni bei Eröffnung von Olympia 2026 die Hand
Bundespräsident Guy Parmelin hat beim Empfang durch den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella an der Eröffnung der Olympischen Winterspiele am Freitagabend auch Ministerpräsidentin Giorgia Meloni die Hand geschüttelt. Dies teilte er auf X mit.

Meloni hatte die Schweiz für die aus ihrer Sicht mangelhafte Aufarbeitung der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS wiederholt scharf kritisiert. Als Konsequenz wurde der italienische Botschafter am 24. Januar aus Bern nach Rom zurückgerufen. Bislang ist er nicht in die Schweiz zurückgekehrt.
Nach dem Flammeninferno in der Silvesternacht waren unter den insgesamt 41 Todesopfern auch sechs junge Menschen aus Italien. Besonders in der Kritik aus Rom steht seither die Walliser Staatsanwaltschaft.
Gründe für den Groll in Italien sind unter anderem fehlende Obduktionen, die Freilassung des Betreibers der Unglücksbar im Walliser Wintersportort nach Zahlung einer von italienischer Seite als niedrig angesehenen Kautionssumme und ausbleibende Entschädigungen für Angehörige der Opfer.
Aufforderungen aus Rom, den Walliser Behörden Beine zu machen, entgegnete Parmelin mit dem Hinweis auf die Gewaltenteilung in der Schweiz und die daraus abzuleitende Unabhängigkeit der Justiz von der Politik.














