Marco Odermatts Riesen-Kugel muss warten – Loïc Meillard auf Podest!
Die kleine Kugel im Riesenslalom kann Marco Odermatt in Kranjska Gora nicht vorzeitig holen. Der Vorsprung vor dem letzten Rennen bleibt aber gross.

Das Wichtigste in Kürze
- Loic Meillard fährt im Riesenslalom von Kranjska Gora auf den zweiten Platz.
- Besser ist nur Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen.
- Marco Odermatts Vorsprung in der Riesen-Wertung schmilzt.
Lucas Pinheiro Braathen gewinnt den Riesenslalom im slowenischen Kranjska Gora mit 54 Hundertseln Vorsprung vor Loïc Meillard. Dritter wird der Österreicher Stefan Brennsteiner (+0,80).

Für Olympiasieger Pinheiro ist es der erste Riesenslalom-Weltcupsieg, seit er für Brasilien fährt.

Marco Odermatt beendet das Rennen auf Rang fünf (+1,33). Der Nidwaldner kommt in beiden Läufen nicht richtig auf Touren und sichert sich die kleine Kristallkugel dadurch nicht vorzeitig.
Marco Odermatt: «Das Worst-Case-Szenario»
Der Vorsprung auf Pinheiro Braathen schmilzt stattdessen von 103 auf 48 Punkte. Auch Meillard kann die Riesenslalom-Kugel noch gewinnen, sein Rückstand auf Odi beträgt aber satte 89 Punkte.

«Logisch ist es irgendwo das Worst-Case-Szenario, dass er gewinnt und ich nicht ganz vorne bin», sagt Odermatt zu SRF. «Aber es ist natürlich noch immer alles möglich.»
Dass der Nidwaldner nun im letzten Rennen noch kämpfen muss, ist eher ungewohnt. «Ich hatte die Kugel eigentlich immer schon vor dem Final auf sicher. So ist es eine neue Situation.»

Das Saisonfinal im Riesenslalom findet Ende März im norwegischen Lillehammer statt.
Luca Aerni (Rang 14, +2,41) und Thomas Tunler (Rang 15, +2,48) beenden das Rennen in den Top 15. Auch Fadri Janutin (+3,17) holt als 24. Weltcup-Punkte.
Der erste Lauf
Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen war am Vormittag der Schnellste. Der Brasilianer führte vor dem Österreicher Stefan Brennsteiner (+0,14) und Loïc Meillard (+0,35).
Favorit Marco Odermatt nahm das Rennen in Slowenien als erster Fahrer in Angriff. Im Ziel zeigte sich der Nidwaldner aber nicht ganz zufrieden.
Minuten später betrug sein Rückstand auf Braathen ganze 0,92 Sekunden. Das reichte für Platz fünf am Mittag.

Neben Meillard und Odermatt qualifizierten sich mit Luca Aerni, Thomas Tumler und Fadri Janutin drei weitere Schweizer im zweiten Lauf.
Aerni lag mit 1,48 Sekunden Rückstand auf Rang elf, Tumler mit 1,96 Sekunden auf Rang 16. Janutin (+2,99) schaffte die Teilnahme am zweiten Durchgang auf Platz 30 gerade noch.
Sandro Zurbrügg (+3,26) und Lenz Hächler (+5,03) schieden am Vormittag aus.
















