Marco Odermatt: «Komischerweise nicht verärgert»
Marco Odermatt ist nach seinem Riesenslalom-Aus «komischerweise» nicht verärgert. Es seien anstrengende Tage gewesen, auch wegen einer kleinen Grippe.
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Das Wichtigste in Kürze
- Marco Odermatt schied in Copper Mountain nach einem Innenski-Fehler aus.
- Verärgert ist der Dominator «komischerweise» nicht.
- Jetzt gehe es nach den harten Tagen darum, sich gut zu erholen.
Mit zwei Siegen in zwei Rennen begann die Saison für Ski-Dominator Marco Odermatt ideal. In Copper Mountain sahen die Chancen für Sieg Nummer 3 gut aus: Im ersten Lauf des Riesenslaloms leuchteten die Zwischenzeiten Mal für Mal Grün auf – bis der Schweizer ausschied.
Im unteren Teil hängte Odermatt mit dem Innenski ein und rutschte weg. Kurz vor den Netzen kam er zu einem Halt und stand nach einigen Momenten wieder auf. Das Rennen war damit gelaufen, glücklicherweise hat er sich aber nicht verletzt.
Gegenüber «SRF» erklärt 28-Jährige, dass es ein «klassischer» Innenski-Fehler gewesen sei. Diese geschahen im Schnee in Nordamerika oft, «im Training passiert mir das aber eigentlich nie».
Auf diesem Schnee müsse man nicht gleich gut über dem Ski stehen wie auf Eis. Eine Druckverteilung von 50 zu 50 reiche aus. Bei ihm seien es aber wohl 60 zu 40 gewesen. Dann habe es ihn leicht «gespickt», er sei leicht in Innenlage geraten.
Er wird gefragt, ob er wegen des Ausfalls verärgert sei. «Komischerweise nicht», gibt Marco Odermatt zu. Es seien strenge Tage gewesen, auch wegen seiner leichten Grippe. Der Vortag mit dem Super-G habe viel Energie gekostet, er habe aber das Gefühl gehabt, er könne nochmals pushen.
«Als ich dann weggerutscht war, gab es sofort ein kleines Durchatmen», sagt Odermatt. Jetzt gehe es darum, sich gut zu erholen und «in Beaver Creek wieder Vollgas zu geben». Dort stehen nächste Woche mit einer Abfahrt, einem Super-G und einem Riesenslalom drei Rennen für Marco Odermatt an.


















