Marco Odermatt

    Marco Odermatt: Das sticht diese Saison besonders heraus

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Nidwalden,

    Für Marco Odermatt stechen die Rekorde in Adelboden und Wengen heraus. Er erklärt auch, was «das Blöde am Sport» ist.

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    Marco Odermatt blickt auf eine weitere erfolgreiche Saison zurück. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Marco Odermatt beendet die Saison mit drei Kugeln und drei Olympia-Medaillen.
    • In frühlingshaften Verhältnissen habe er etwas eingebüsst, sagt er.
    • Er freut sich über die neuen Konkurrenten, das mache auch ihn besser.

    Den Gesamtweltcup, die Kugeln in Abfahrt und Super-G, drei Olympia-Medaillen: Marco Odermatt hat eine weitere phänomenale Saison hinter sich. Im SRF-Interview erklärt er, was besonders heraussticht, woran er arbeiten will und was er über die neuen Konkurrenten denkt.

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    Marco Odermatt mit seiner Ausbeute der Saison. - instagram

    Wenn er einen Tag nochmals erleben könnte, dann wäre das Adelboden. Dort gewann er zum fünften Mal in Folge und brach den Rekord. Eine Woche später wurde er in Wengen zum alleinigen Rekordsieger. «Neben klassischen Sachen wie Kugeln und Medaillen sticht das heraus.»

    Beim Weltcup-Abschluss in Lillehammer schaffte es Marco Odermatt nicht mehr aufs Podest. «Diese Woche hat gezeigt, wie schwierig dieser Sport eigentlich ist. Keines der 102 Podeste, keiner der 54 Siege ist selbstverständlich – Kugeln und Medaillen schon gar nicht. Wenn ich nach den Enttäuschungen dieser Woche auf die Kugeln schaue, bin ich sehr zufrieden.»

    Den Grundstein für den Erfolg legte er vor Weihnachten, wie Odermatt sagt. Der Saisonstart sei «richtig cool» gewesen, am Anfang fahre er immer sehr gut. Eine Rolle spiele auch die gute Vorbereitung dank der Gletscher. «Zum Start fühle ich mich immer bereit, vielleicht wegen des Mindsets, vielleicht wegen des Hungers oder vielleicht wegen der Energie.»

    Nach Weihnachten habe er dann vielleicht etwas die Spannung verloren, sagt Odermatt. Möglicherweise sei auch die Angst mitgefahren, weil er nicht verlieren wollte. Zudem habe er bei frühlingshaften Bedingungen «etwas eingebüsst». Da müsse er dranbleiben, um auch bei den Frühlingsrennen in die Spur zu finden.

    Marco Odermatt: «Das ist das Blöde am Sport»

    In den nächsten Tagen stehen für den Dominator Materialtests an. Denn auch die Konkurrenz werde ihre Schlüsse ziehen. «Das ist das Blöde am Sport: Es wird jedes Jahr schwieriger, denn jeder wird jedes Jahr besser.»

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    Zudem ist mit Giovanni Franzoni ein neuer Speed-Konkurrent in dieser Saison aufgetaucht. Odermatt nimmt das gelassen: Neue Konkurrenten seien «cool, davon lebt der Sport. Geschichten wie jene von Franzoni gibt es fast jedes Jahr».

    Er rechnet in den nächsten Jahren mit weiteren coolen Duellen. «Das macht auch mich besser, wir pushen uns gegenseitig.»

    Kommentare

    User #5446 (nicht angemeldet)

    Unglaublich diese negativen Kommentare hier, ich verstehe das nicht

    User #4308 (nicht angemeldet)

    Der Hödeler ist ein eigenbrödler;-)

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