In St. Moritz: Alle Anschieber stürzen – US-Bobpilot fährt allein
Bizarre Bilder beim Weltcup in St. Moritz: US-Bobpilot Kristopher Horn verliert seine drei Anschieber und muss den Viererbob alleine ins Ziel manövrieren.
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Das Wichtigste in Kürze
- Beim Weltcup in St. Moritz kommen die drei Anschieber des US-Viererbobs zu Fall.
- Plötzlich muss Pilot Kristopher Horn das schwere Gefährt selbst ins Ziel manövrieren.
- Glück im Unglück: Die Vier ziehen sich bei diesem Vorfall keine schweren Verletzungen zu.
Beim Weltcuprennen in St. Moritz sorgt der Viererbob von Pilot Kristopher Horn für Aufsehen. Allerdings nicht wirklich auf positive Art und Weise: Alle drei Anschieber des Bobs misslingt der Einstieg.
Carsten Vissering, Hunter Powell, Caleb Furnell stürzen in den Eiskanal. Während seine Teamkollegen hinterher rutschen, muss Pilot Horn den über 200 Kilogramm schweren Bob nun alleine steuern.

Irgendwie gelingt es dem 31-Jährigen, ohne Sturz durch den Eiskanal zu manövrieren. Vor dem Ziel setzt er sich nach hinten, wodurch er es sogar schafft, im Ziel rechtzeitig zu bremsen.
Sportlich wird seine Leistung nicht belohnt – der erste Lauf endet in einer Disqualifikation. Die Fans in St. Moritz und auch zahlreiche Konkurrenten applaudieren im Ziel.

Powell war beim Start-Malheur sogar aus der Bahn geschlittert und in die Bande geknallt. Die Athleten kommen aber wohl mit dem Schrecken davon: Schwere Verletzungen bleiben zum Glück aus.








