Dürr zu Razzia: Habe meine Freunde nicht verpfiffen

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Österreich,

Der überführte Dopingsünder Johannes Dürr hat nach eigener Aussage die bei der Razzia bei der WM in Seefeld erwischten Ski-Langläufer nicht verraten.

Doping-Beichte: Johannes Dürr hat ausgesagt, aber keine Freunde verpfiffen. Namen genannt. Foto: Roland Schlager/apa
Doping-Beichte: Johannes Dürr hat ausgesagt, aber keine Freunde verpfiffen. Namen genannt. Foto: Roland Schlager/apa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • «Ich bin vor der Staatsanwaltschaft gewesen als Zeuge, ich habe als Zeuge wahrheitsgemäss aussagen müssen und habe da zu den Sachen, die mich betreffen, 2014, also vor fünf Jahren, ausgesagt», sagte Dürr im ORF.

«Dass jetzt sozusagen der Eindruck entsteht, ich hätte da meine Freunde verpfiffen, ist einfach nicht richtig», sagte der Langläufer dem österreichischen TV-Sender ORF. Der 2014 gesperrte Dürr hatte mit seinen Aussagen die Doping-Ermittlungen und Razzien in Seefeld und Erfurt ausgelöst.

«Ich bin vor der Staatsanwaltschaft gewesen als Zeuge, ich habe als Zeuge wahrheitsgemäss aussagen müssen und habe da zu den Sachen, die mich betreffen, 2014, also vor fünf Jahren, ausgesagt», sagte Dürr im ORF. «Ich kann alles nachfühlen. Das ist jetzt eine ganz schwere Zeit für die Jungs.»

Die zwei österreichischen, ein kasachischer sowie zwei estnische Langläufer waren am 27. Februar bei einer grossen Razzia während der Nordischen Ski-WM festgenommen worden. Alle haben inzwischen Eigenblutdoping zugegeben. Ihnen drohen Anklagen wegen Sportbetrugs sowie sportrechtliche Sanktionen.

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