Corinne Suter fährt in Soldeu auch im Super-G aufs Podest
Nach dem Sieg in der Abfahrt doppelt Corinne Suter im Super-G mit einem Podestplatz nach. Den Sieg holt sich Emma Aicher auf dominante Art und Weise.

Das Wichtigste in Kürze
- Corinne Suter zeigt mit der Startnummer 1 die drittschnellste Fahrt des Tages.
- Der Sieg beim Super-G von Soldeu geht klar an die Deutsche Emma Aicher.
- Malorie Blanc verpasst die Top 10, Jasmina Suter und Joana Hählen scheiden aus.
Corinne Suter fährt im andorranischen Soldeu auch im Super-G aufs Podest!
Nach dem Abfahrts-Triumph am Freitag jubelt die Schweizer Speed-Leaderin am Samstag über Rang 3. Schneller sind nur Emma Aicher aus Deutschland und Alice Robinson aus Neuseeland.
Das Super-G-Podest von Soldeu
1 – Emma Aicher (GER) 1:26.72
2 – Alice Robinson (NZL) (+0,88)
3 – Corinne Suter (SUI) (+0,98)
«Wenn ich ehrlich bin, habe ich heute nicht gerade damit gerechnet», sagt die Schweizer Podest-Fahrerin zu SRF. «Die letzten Super-Gs bin ich nicht mit voller Überzeugung gefahren. Man muss dem Instinkt extrem vertrauen.»

Nach der Verletzung zu Beginn der Saison ist die Freude über die jüngsten Spitzenresultate bei Suter umso grösser.
«Ich fahre nicht anders als nach der Verletzung, aber das Vertrauen ist zurück und ich habe keine Schmerzen mehr im Körper», sagt die 31-Jährige.
«Wenn man das nicht hat, traut man sich automatisch mehr zu. Dann fährt man die Kurven wieder so, wie man gerne möchte.»
Corinne Suter eröffnet und legt vor
Mit der Startnummer 1 legt Suter eine starke Fahrt in den Schnee. Die folgenden Fahrerinnen kommen nicht in die Nähe der Schwyzerin.

Schliesslich ist es Alice Robinson, die die Bestzeit von Suter knacken kann. Nach zwischenzeitlich grossem Vorsprung liegt die Neuseeländerin im Ziel nur noch zehn Hundertstel vorne.
Aicher brilliert
Auf einem noch höheren Level fährt wenig später Emma Aicher. Die deutsche Allrounderin stellt ihr Talent einmal mehr eindrücklich zur Schau und bringt 88 Hundertstel Vorsprung auf Robinson ins Ziel!

Die 22-Jährige gewinnt damit zum dritten Mal einen Super-G und zum fünften Mal ein Weltcup-Rennen.
Doppel-Olympiasiegerin Federica Brignone steht nach der Abfahrts-Absage am Start, verpasst die Top 10 aber klar. Die Italienerin spürt die Folgen ihres schweren Sturzes im Frühling 2025 noch immer stark.

Zweitbeste Schweizerin ist Malorie Blanc auf Rang 11 (+1,88). Stefanie Grob verliert 3,32 Sekunden, Jasmin Mathis 4,54, Daria Zurlinden 4,80.
Jasmina Suter, Joana Hählen und Delia Durrer scheiden aus. Janine Schmitt und Priska Ming-Nufer starten nicht.
Am Sonntag steht in Andorra ab 10.15 Uhr ein weiterer Super-G an.
















