Bremst diese Massnahme unsere Skistars aus?

    Nau Sport
    Nau Sport

    Norwegen,

    Die Schweizer dominieren die Speed-Disziplinen in dieser Saison fast nach Belieben. Unsere östlichen Nachbarn wollen Odi und Co. jetzt ausbremsen.

    Marco Odermatt
    Marco Odermatt nach der Abfahrt in Kvitfjell am Freitag. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Swiss-Ski dominiert die Speed-Disziplinen in dieser Saison.
    • Bei der Konkurrenz sucht man nach Massnahmen, um die Schweizer auszubremsen.
    • Eine Möglichkeit sind scheinbar dickere Rennanzüge, welche die Athleten langsamer machen.

    Am Sonntag kommt es zu einer Saison-Premiere: Erstmals steht in einem Speed-Rennen der Männer kein Schweizer auf dem Podest. Marco Odermatt wird ein Hundertstel hinter Miha Hrobat Vierter.

    Bei den beiden Abfahrten zuvor holt Swiss-Ski fünf der sechs Podestplätze. Am Samstag feiert man sogar einen Dreifachsieg: Von Allmen siegt vor Odermatt und Rogentin.

    Sportlich scheint kein baldiges Ende der Schweizer Dominanz in Sicht. Doch die Österreicher haben dennoch einen Plan, wie sie unsere Speed-Cracks ausbremsen können.

    Swiss Ski
    Am Samstag feierte die Schweiz einen Dreifachsieg in der Abfahrt. - keystone

    Bereits im Januar sprach sich Ex-Abfahrtsweltmeister Hannes Trinkl in einem Talk bei «Servus TV» für langsamere Rennanzüge aus.

    Nicht nur der Speed-Direktor der FIS hält diese Massnahme für eine gute Idee.

    Was hälst du von dickeren Rennanzügen im Skisport?

    Herbert Mandl, ÖSV Alpin-Direktor, findet: «Wir unterstützen alles, was unseren Sport sicherer macht. Und wir sind davon überzeugt, dass durch die Einführung von dickeren Anzügen das Tempo um 5 Kilometer pro Stunde verringert werden könnte.»

    Swiss-Ski-Boss gegen dickere Renndress

    Swiss-Ski-CEO Walter Reusser zweifelt daran, dass langsamere Anzüge für mehr Sicherheit sorgen.

    «Wenn die Athleten wegen der Anzüge in den Gleitpassagen langsamer sind, können sie in den Kurven mehr Tempo aufbauen», glaubt Reusser.

    Walter Reusser
    Walter Reusser ist CEO bei Swiss-Ski. - keystone

    Die FIS solle sich den Fokus lieber auf eine bessere Pisten-Präparation legen.

    Ob sich der internationale Ski-Verband für die Massnahme einsetzt, wird sich zeigen. Im Mai findet in Portugal ein FIS-Kongress statt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #4770 (nicht angemeldet)

    Und dann schummeln die Norweger auch hier.

    User #5425 (nicht angemeldet)

    Hört auf mit dem Sport!!!

    Weiterlesen

    Marco Odermatt
    6 Interaktionen
    Podest verpasst
    franjo von allmen
    34 Interaktionen
    «Kleiner Hunger»
    Marco Odermatt
    34 Interaktionen
    Dreifachsieg

    MEHR IN SPORT

    Miro Muheim
    DFB-Pokal
    YB
    1 Interaktionen
    Nach Spital-Schock
    teasaer
    Comeback?
    Jerome Kym
    Swiss Indoors

    MEHR AUS NORWEGEN

    Donald Trump
    120 Interaktionen
    «Drecksloch»
    a
    28 Interaktionen
    Von 60 Flugschülern
    22 Interaktionen
    Oslo
    Aleksander Kilde
    38 Interaktionen
    Verletzungspech