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    Abplanalp entmachtet: Trainer-Zoff bei den Schweizer Speed-Frauen!

    Nau Sport
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    Crans-Montana,

    Eigentlich sollte der Frühling die ruhigste Phase für die Ski-Weltcup-Stars sein. Doch bei den Schweizer Speed-Frauen kracht es hinter den Kulissen gewaltig.

    Stefan Abplanalp Swiss-Ski Speed-Frauen
    Stefan Abplanalp wurde bei Swiss-Ski als Cheftrainer der Speed-Frauen abgesetzt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Trainerwechsel bei den Schweizer Ski-Frauen sorgt für reichlich Diskussionen.
    • Stefan Abplanalp wurde zum Skicross versetzt – nicht so einvernehmlich wie bisher gedacht.
    • Besonders brisant: Die Fahrerinnen schätzten ihn und wurden nicht zum Wechsel befragt.

    Von wegen Ferien! Die Schweizer Ski-Stars sollten sich aktuell eigentlich von einem harten, aber erfolgreichen Olympia-Winter erholen. Schliesslich ist die Sommervorbereitung für die heimischen Alpin-Asse nicht mehr weit entfernt.

    Findest du den Trainerwechsel bei den Speed-Frauen richtig?

    Doch bei den Schweizer Speed-Frauen geht es gerade alles andere als ruhig zu: Hinter den Kulissen herrscht Zoff bei Swiss-Ski – und das seit mehr als einem Monat!

    Stefan Abplanalp Swiss-Ski Speed-Frauen
    Stefan Abplanalp ist bei Swiss-Ski nicht länger Trainer der Speed-Frauen. - keystone

    Anlass war eine Umstellung im Trainer-Team bei den Speed-Frauen. Die erlebten ohne die verletzte Speerspitze Lara Gut-Behrami eine schwierige Saison. Swiss-Ski zog Konsequenzen – und versetzte Trainer Stefan Abplanalp Anfang April zum Skicross.

    Abplanalp-Aus trotz sportlichem Aufschwung

    Doch die Entmachtung des Berners kommt bei den Schweizerinnen alles andere als gut an. Zumal dieser mit Malorie Blanc ein junges Talent zur Weltcupsiegerin formte. Und Corinne Suter nach ihrer Verletzung zurück an die Spitze brachte.

    Stefan Abplanalp Swiss-Ski Speed-Frauen
    Stefan Abplanalp mit Corinne Suter. - keystone

    Und die Resultate konnten sich selbst ohne Gut-Behrami und die ebenfalls verletzte Michelle Gisin sehen lassen. Zwei Siege – einmal Suter, einmal Blanc – und drei Podestplätze durch Suter stehen zu Buche. Auch punktemässig stand man besser da als in der Vorsaison.

    Fahrerinnen vor Umstellung nicht befragt

    Warum also musste Abplanalp seinen Hut nehmen? Die Trennung lag gemäss «Blick» nicht an sportlichen Gründen, sondern an der Art des 53-Jährigen. Das gibt sogar Alpin-Chef Hans Flatscher zu: «Es lag nicht an den Ergebnissen», wird er zitiert.

    Was für einen schalen Beigeschmack sorgt, ist die Art der Entscheidungsfindung: Die Fahrerinnen wurden zum Trainerwechsel nicht befragt – obwohl viele Abplanalp sehr schätzen.

    Corinne Suter
    Corinne Suter fand unter Stefan Abplanalp nach ihrer schweren Verletzung zum Siegen zurück. - keystone

    Der Berner musste seinen Posten räumen, wurde zu den Skicrossern versetzt. Neuer Speed-Chef bei den Frauen ist Silvan Epp. Der 44-Jährige dürfte sich ein Jahr vor der Heim-WM in Crans-Montana wohl auch einen ruhigeren Start gewünscht haben.

    Kommentare

    User #5479 (nicht angemeldet)

    Andere Nationen würden Apblanalp gerne übernehmen.

    ANI

    Sie sind gerade der richtige von wegen ANONYM!!!!

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