Skirennfahrerin Shiffrin: «Darüber müssen wir als Gesellschaft reden»
Die alpine Gesamtweltcupsiegerin Mikaela Shiffrin befürwortet die Diskussion über den Hymnenstreit in ihrem Heimatland USA. Es gäbe gewisse Grundwerte, die nicht überall selbstverständlich seien und deshalb thematisiert werden müssten.

Das Wichtigste in Kürze
- Die alpine Gesamtweltcupsiegerin Mikaela Shiffrin begrüsst die Debatte über den Hymnenstreit in ihrem Heimatland USA.
- Viele Footballspieler in den USA knien beim Abspielen der Hymne vor den Spielen, um auf Diskriminierung und Polizeigewalt aufmerksam zu machen.
- US-Präsident Donald Trump kritisiert dieses Verhalten scharf.
Die Diskussion über den Hymnenstreit in den USA ist ganz im Sinne der Skirenfahrerin Mikaela Shiffrin. Sie findet das, wofür viele Footballer eintreten, sollte sich im moralischen Kodex eines jeden Menschen wiederfinden: Gleichheit, eine faire Strafverfolgung,
gleiche Bildung für alle Menschen in den USA
damit
sie mehr Möglichkeiten haben und nicht in die Gewalt rutschen. So Shiffrin gegenüber der «Süddeutschen Zeitung».
Nicht nur über Skifahren reden
Shiffrin
gefallen die Aufmerksamkeit und die Möglichkeiten, die sie durch ihre grossen
Erfolge bekommt. Sie fühle sich mittlerweile wohler dabei, über Dinge zu reden, die nicht mit Skifahren zu tun hätten. Trotzdem kommt das Skifahren nicht zu kurz: Shiffrin startet am Wochenende in Killington in ihre Weltcup-Rennen Nummer 108 und 109.










