Beim Turnier in Wimbledon dürfen russische und belarussische Sportler nicht antreten. Die gleiche Massnahme steht für das Masters in Rom im Raum.
Beim Tennis-Turnier in Rom beginnen am 8. Mai die Partien im Hauptfeld.
Beim Tennis-Turnier in Rom beginnen am 8. Mai die Partien im Hauptfeld. - Alfredo Falcone/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 9. Mai startet das Masters in der italienischen Hauptstadt Rom.
  • Ob russische und belarussische Spieler antreten dürfen, ist offenbar unklar.
  • Hintergrund der möglichen Massnahme ist der russische Angriffskrieg in der Ukraine.

Wie der «Corriere della Sera» schrieb, denkt Ministerpräsident Mario Draghi über diese Option nach. Ein Regierungssprecher kommentierte den Bericht auf Nachfrage nicht.

Aus Regierungskreisen hiess es, dass noch keine offizielle Entscheidung getroffen worden sei, die Möglichkeit jedoch geprüft werde. Eine mögliche Entscheidung müsse aber bald fallen. Bei dem kombinierten Turnier für Damen und Herren in der Hauptstadt Rom beginnen am 8. Mai die Partien im Hauptfeld.

Halten Sie den Russen-Ausschluss bei Wimbledon für die richtige Entscheidung?

Hintergrund der Prüfung eines Ausschlusses russischer Tennisprofis ist der Krieg in der Ukraine. Am Mittwoch entschieden bereits die Veranstalter des Tennis-Rasenklassikers in Wimbledon, russische und belarussische Spieler nicht zuzulassen. Für den Schritt gab es unter anderem Kritik von den beiden Profi-Organisationen ATP und WTA.

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