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    Schnappen Spielerfrauen weiblichen Tennis-Stars die Werbe-Deals weg?

    Nau Sport
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    Australien,

    Auf der Tennis-Tour ziehen die Influencer-Partnerinnen der Top-Stars zunehmend Aufmerksamkeit an. Geht das zu Lasten der Spielerinnen auf der WTA-Tour?

    Laila Hasanovic WTA Tennis
    Laila Hasanovic ist die Freundin von Jannik Sinner – und selbst Influencerin und Model. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine Tennisspielerin klagt: Influencer-Freundinnen nehmen Profis die Werbe-Deals weg.
    • Die Spielerfrauen seien attraktiver für Marken als «verschwitzte Spielerinnen».
    • Ein Beispiel: Die Freundin von Taylor Fritz verdient fast 300'000 Franken im Monat.

    Laila Hasanovic, Morgan Riddle oder Paige Lorenze – was haben diese Frauen gemeinsam? Alle drei sind populäre Influencerinnen und Models, alle drei sind mit Tennis-Stars liiert. Und alle drei könnten damit weiblichen Tennis-Profis lukrative Werbe-Deals wegschnappen.

    Verfolgst du die WTA-Tour?

    Das behauptet zumindest die Australierin Daria Saville, früher Nummer 20 der WTA-Weltrangliste. Die 31-Jährige sieht die WTA-Stars benachteiligt, weil Marken sich mehr für die Influencer-Freundinnen interessieren würden.

    Daria Saville WTA Tennis
    Daria Saville (li.) war einst die Nummer 20 der WTA-Weltrangliste. - keystone

    Diese «TWAGs» – «Tennis Wives and Girlfriends» – wären attraktiver für Werbezwecke, so Saville. «Tennisspielerinnen bekommen diese Werbe-Deals nicht», kritisiert die aktuelle Nummer 198 der Weltrangliste.

    Tennis-Profi: «Es ist mir unverständlich»

    «Es sind die Spielerfrauen, die sie bekommen. Weil sie dem Bild, der Ästhetik, eher entsprechen als eine verschwitzte Tennisspielerin», so Saville. «Vielleicht kann sich das Publikum eher mit ihnen als mit den Spielerinnen identifizieren?»

    Daria Saville
    Sind Tennisspielerinnen für Marken als Werbe-Ikonen nicht attraktiv genug? - keystone

    Nachvollziehen kann die Australierin das nicht. «Klar, die Top-Spielerinnen haben ihre Sponsoren», so Saville. «Aber mir ist unverständlich, dass Marken lieber Influencer für ihre Werbe-Kampagnen nehmen.»

    Grand-Slam-Preisgeld gegen Werbe-Einnahmen

    Gemäss «Sport Bild» sahnt etwa Morgan Riddle, die Partnerin des Weltranglisten-Neunten Taylor Fritz, ordentlich ab: Sie kassiert alleine im Januar rund 270'000 Franken. Zum Vergleich: Der Achtelfinal-Einzug an den Australian Open bringt rund 255'000 Franken ein.

    Morgan Riddle Taylor Fritz
    Morgan Riddle ist die Partnerin von Tennis-Profi Taylor Fritz und selbst erfolgreiche Mode-Influencerin. - keystone

    Die Mode-Influencerin sieht darin sogar einen Wettstreit mit ihrem Freund: «Wer verdient während eines Turniers mehr Geld? Ich denke mir: Okay, du musst erst den Achtelfinal überstehen, sonst verdiene ich mehr als du», verrät sie bei «The Squeeze.»

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    Kommentare

    User #1297 (nicht angemeldet)

    Im Aldi günstige und gute Noname Produkte kaufen, dann unterstüzt man diesen Zirkus nicht uns spart eine Menge Geld. Wenn man das ersparte Geld an der Börse anlegt, kann dann sogar ein richtiges Vermögen draus werden.

    User #1255 (nicht angemeldet)

    Zum Foti: Wer weiss die Bedeutung von Ahegao?

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