Novak Djokovic: Schlägt an den US Open 2026 nochmal seine Stunde?
Während die Top-Favoriten vor den US Open körperlich angeschlagen sind, fühlt sich Novak Djokovic «besser als in den letzten Jahren». Kann der Serbe zuschlagen?

Das Wichtigste in Kürze
- Jannik Sinner und Carlos Alcaraz fehlen in Cincinnati verletzt – kurz vor den US Open.
- Novak Djokovic schwärmt derweil davon, wie gut es ihm körperlich gehe.
- Nutzt der 39-Jährige die gute Ausgangslage für den 25. Grand-Slam-Titel?
Ende August startet mit den US Open das letzte Grand-Slam-Turnier des Tennis-Jahres. Direkt davor steht das Masters in Cincinnati an – doch die Top-Favoriten fehlen.
Weltnummer 1 Jannik Sinner hat das Turnier aufgrund einer Knieverletzung abgesagt. Und mit Carlos Alcaraz fehlt der Vorjahressieger der US Open sogar schon seit Monaten wegen einer Handgelenksverletzung. Bei beiden gibt es grosse Fragezeichen.

Gleichzeitig ist Altstar Novak Djokovic in Cincinnati nicht nur dabei, sondern offenbar auch in guter körperlicher Verfassung. Gegenüber «TennisTV» verrät der 39-Jährige: «Mein Körper hat sehr gut auf Wimbledon reagiert. Ich fühle mich besser als in den letzten Jahren.»
Djokovic: «Wollte unbedingt noch vor US Open spielen»
Trotzdem hat Djokovic zuletzt eine Pause eingelegt – offenbar aber eher, um sich psychisch zu erholen. Er sagt: «Ich bin fit und deshalb hier in Cincinnati. Ich wollte unbedingt noch ein Turnier vor den US Open spielen.»

In den letzten beiden Jahren musste Djokovic jeweils auf das Masters-Turnier vor den US Open verzichten. Trotzdem hat er gute Erinnerungen ans Turnier: Bei seiner letzten Teilnahme 2023 holte er zum dritten Mal den Titel.
Gibt es tatsächlich Major-Titel Nummer 25?
Bei seiner Rückkehr wird der Rekord-Grand-Slam-Gewinner sofort zum Fan-Magnet. Als er Unterschriften gibt, schreien ihm diverse Fans die Zahl «25» entgegen. Die Erklärung ist einfach: An den US Open könnte Djokovic seinen 25. Major-Titel gewinnen.

Mit Sinner und Alcaraz scheinen die Top-Favoriten zumindest angeschlagen zu sein. So ist French-Open-Champion Alexander Zverev wohl der Top-Favorit. Diese Rolle hatte er zuletzt aber auch in Montreal inne – und scheiterte gleich in der Startrunde.
So scheint es, als könnte tatsächlich nochmal die Stunde des Novak Djokovic schlagen. Dieser erklärte schon nach dem Out im Wimbledon-Halbfinal gegen Sinner: «Ich fühle mich gesund und habe das Gefühl, dass ich immer noch auf dem höchsten Level mitspielen kann.»
















