Schweizer Nati – Schotten-Star: «Viele Spieler waren stehend k.o.»
Schottland ist gegen die Schweizer Nati chancenlos. Captain Andy Robertson sieht den Grund in der frühen Roten Karte – und im fehlenden Schnauf.
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Das Wichtigste in Kürze
- Schottland verliert in Glasgow mit 0:3 gegen die Schweizer Nati.
- Captain Andy Robertson nennt die frühe Rote Karte als Schlüsselmoment.
- Nach 60 Minuten sei vielen Spielern die Kraft ausgegangen.
Die Schweizer Nati gewinnt in Glasgow souverän mit 3:0. Bei Schottland ist die Enttäuschung gross. Captain Andy Robertson findet nach dem Spiel im SRF-Interview aber auch lobende Worte für den Gegner.
«Wir haben gegen ein Team von höchster Qualität gespielt», sagt der Linksverteidiger. «Es wäre schon elf gegen elf schwierig geworden.»
Rote Karte als Knackpunkt
Doch bereits nach elf Minuten sind die Schotten nur noch zu zehnt. Jack Hendry sieht nach einem Foul an Dan Ndoye Rot. «Damit wird unsere Aufgabe natürlich viel schwieriger», so Robertson. «Unser Matchplan war damit hinfällig.»

Die Schweizer Nati habe die Überzahl genutzt. «Sie waren geduldig am Ball und eiskalt, wenn es darauf ankam», sagt der Captain. «Es wäre so oder so ein schwieriger Abend geworden, aber der Platzverweis war der Schlüsselmoment.»
Schotten gehen gegen die Schweizer Nati die Kräfte aus
An der Einstellung habe es nicht gelegen. «Das Team hat heute viel gekämpft», betont Robertson. «Aber nach 60 Minuten ist uns die Energie ausgegangen. Viele Spieler waren stehend k.o.»
Zudem befinde sich Schottland im Umbruch. «Wir haben ein wirklich neues Team und versuchen noch, uns besser kennenzulernen», erklärt er. Man verfolge einen anderen Ansatz und probiere Neues aus.
Den Kopf lässt Robertson trotzdem nicht hängen. «Wir sind weiterhin positiv, was die Zukunft angeht.»
Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Schotten nicht. Bereits am Samstag um 20.45 Uhr treten sie auswärts in Nordmazedonien an.
















