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Nach harter Kritik: Ivanisevic nicht mehr Tsitsipas-Trainer

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Kanada,

Ex-Djokovic-Coach Goran Ivanisevic sollte Stefanos Tsitsipas wieder in die Spur bringen. Früh trennen sich die Wege nun wieder – wegen zu harter Kritik?

Als Trainer hatte Goran Ivanisevic lange Zeit den Serben Novak Djokovic zu Erfolgen geführt. (Archivbild)
Als Trainer hatte Goran Ivanisevic lange Zeit den Serben Novak Djokovic zu Erfolgen geführt. (Archivbild) - Alberto Pezzali/AP/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Goran Ivanisevic ist nicht weiter Trainer von Stefanos Tsitsipas.
  • Der 53-Jährige hatte die Trainingsmoral des Griechen öffentlich hart kritisiert.
  • Der Ex-Djokovic-Coach amtete lediglich zwei Monate als Trainer des Griechen.

Nach harter Kritik an seinem Schützling Stefanos Tsitsipas ist der frühere Wimbledonsieger Goran Ivanisevic nicht mehr Trainer des kriselnden Tennisstars. Wenige Tage vor dem Masters-Turnier in Toronto gibt Tsitsipas die Trennung von seinem Trainer bekannt.

Traust du Stefanos Tsitsipas noch zu, irgendwann ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen?

«Mit Goran Ivanisevic zu arbeiten, war eine kurze, aber intensive Erfahrung», schrieb Tsitsipas auf Instagram. Der 26-Jährige schrieb über den langjährigen Erfolgs-Coach von Djokovic: «Ich habe nur Respekt für Goran.»

Trainer kritisierte: «Er tut nichts»

Anfang Juli hatte Ivanisevic mit einem vernichtenden Urteil über die Trainingsmoral von Tsitsipas für Aufsehen gesorgt. «Er will, aber er tut nichts. Immer nur «Ich will, ich will», aber ich sehe keine Fortschritte», schimpfte der Kroate beim serbischen Portal «Sportklub».

Goran Ivanisevic
Goran Ivanisevic hat als Coach von Novak Djokovic seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Bei Tsitsipas endet sein Engagement früh. - Keystone

Tsitsipas sei zu gut, um ausserhalb der Top 10 zu sein – um es wieder dorthin zu schaffen, müsse er einige Dinge ausserhalb des Tennis lösen, sagte der 53-Jährige.

Kurze Zusammenarbeit endet ohne Erfolg

Tsitsipas hatte den 53-Jährigen erst Ende Mai zum Start der Rasensaison in sein Team geholt. Während der nicht einmal zwei Monate langen Zusammenarbeit absolvierte der Grieche nur drei Matches: Beim Turnier in Halle schied er in der zweiten Runde aus, in Wimbledon gab er wegen Rückenproblemen in seinem Auftaktmatch auf.

Stefanos Tsitsipas
In Wimbledon waren es Rückenprobleme, die Stefanos Tsitsipas ausgebremst haben. - Keystone

In der Weltrangliste steht Tsitsipas, einst die Nummer Drei der Welt, derzeit nur auf Rang 26.

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