Carlos Alcaraz

    Kommentar: Zum Glück gibt es noch Carlos Alcaraz!

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    Frankreich,

    Der Titel an den French Open geht an Carlos Alcaraz. Zum Glück, denn im Tennis gibt es beinahe grosse Langeweile. Ein Kommentar.

    Carlos Alcaraz French Open
    Nur er kann Jannik Sinner stoppen: Carlos Alcaraz. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Carlos Alcaraz gewinnt gegen Jannik Sinner zum fünften Mal in Folge.
    • Derzeit kann kein anderer Spieler die Weltnummer 1 besiegen.
    • Sinners Dominanz ist erschreckend, ohne Alcaraz wäre es langweilig. Ein Kommentar.

    Triumph an drei der fünf letzten Grand-Slam-Turnieren. Finaleinzug beim Comeback nach dreimonatiger Dopingsperre. 29 Satzgewinne am Stück an den Grand Slams in Melbourne und Paris. Die klare Weltnummer 1.

    Die Zahlen und Fakten zu Jannik Sinner vor dem Final der French Open sind kaum zu glauben. Der 23-jährige Italiener ist DER Tennisspieler des letzten Jahres. Keiner spielt so konstant gutes Tennis wie der Südtiroler, keiner lässt dem Gegner so wenig Luft.

    Keiner kann ihn schlagen – ausser einer.

    Wen hast du angefeuert?

    Carlos Alcaraz kehrt im geschichtsträchtigen Final von Paris gegen eben diesen Jannik Sinner tatsächlich zurück. Er vollbringt sogar mit einem 0:2-Satzrückstand, was für jeden anderen Spieler derzeit unrealistisch scheint: Er besiegt Jannik Sinner.

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    Carlos Alcaraz verwertet den Matchball in Paris spektakulär. - X/@TennisTV

    Nimmt man die Duelle mit Alcaraz weg, hat Sinner seit 2024 folgende Bilanz: 91 Siege und 3 Niederlagen. Wahnsinn!

    Schaut man aber auf die Bilanz gegen den Spanier, steht es 0:5.

    Zum Glück gibt es Carlos Alcaraz!

    Ohne den 22-jährigen Alcaraz wären die grössten Tennisturniere langweilig.

    Auf Hartplatz dominiert Sinner die Tennis-Welt schon lange. Gleiches schafft er jetzt auch auf Sand. Und wieso sollte er es in den kommenden Wochen nicht auch auf Rasen tun?

    Jannik Sinner
    Jannik Sinner weist unglaubliche Zahlen auf. - keystone

    Das Beängstigende: Sinner gibt wenige oder gar keine Sätze ab. Top-Gegner werden dominiert und jubeln teilweise, wenn sie endlich ihr erstes Game gewinnen.

    Kurz: Jannik Sinner ist viel zu gut – nur nicht für Carlos Alcaraz. Zum Glück gibt es den aussergewöhnlichen Paris-Champion!

    Dieser packt mit dem Rücken zur Wand sein bestes Tennis aus. Es ist das einzige, das Jannik Sinner derzeit stoppen kann.

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    Kommentare

    User #1763 (nicht angemeldet)

    Die Sinnerspiele spare ich mir so wie die von Djokovic vorher. Die Langeweile bringt nichts. Aber zum Glück haben Turniere ja noch andere Begegnungen zu bieten.

    User #1096 (nicht angemeldet)

    Konnte der gierige Schuhverkäufer wenigsten mit Weinen?

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