Die neuen Junioren Schweizermeisterinnen und Schweizermeister des Junior Champion Trophy Sommer 2021 wurden in der Sportoase des Kirchenfelds gekürt.
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JCT 2021: Die neuen Schweizermeister*innen. - Swiss Tennis

Auf der wunderschönen Anlage des TC Dählhölzli waren sie heute, am Halbfinal- und Finaltag der Junioren Schweizermeisterschaften zuhauf zu hören: Die «Chum Jetztes» und «Come ons». Dazu gabs für die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer äusserst spannende Partien zu sehen.

Während die SiegerInnen der meisten Kategorien Mitte Nachmittag bereits feststanden, musste Mika Brunold (2, N3 50), erster Finalist in der Kategorie 18&U, lange darauf warten, bis überhaupt sein Gegner feststand.

James van Herzeele (4, N3.61) und Dylan Dietrich (5, N3.62 lieferten sich einen dreistündigen Abnützungskampf, den der Zürcher Dietrich nach einem 0:3 Rückstand im Tiebreak des dritten Satzes die Partie schliesslich noch mit 6:7(5), 6:2, 7:6(5) für sich entscheiden konnte.

Im Endspiel konnte sich der sichtlich frischere Brunold mit 6:2, 6:2 durchsetzen und gewann nach den zwei Titeln 16&U nun seinen ersten in der höchsten Juniorenkategorie.

Naef auch bei 18&U makellos

Bei den Girls 18&U setzte sich die grosse Favoritin einmal mehr problemlos durch. Die knapp 16-jährige Céline Naef dominierte auch die Königsklasse nach Belieben. Das musste im Final auch Paula Cembranos (2, N3.35) erleben, die zuvor wie Naef absolut souverän ins Endspiel eingezogen war. Mit 6:1, 6:2 ging der Sieg diskussionslos an die Feusisbergerin, die noch heute abend nach Milano reisen wird, wo sie ab morgen beim ITF JA-Turnier im Einsatz stehen wird. Im Gepäck: ihre bereits siebente Goldmedaille an den Junioren Schweizermeisterschaften.

Kozakova zum Ersten, Schön zum Zweiten

Der Erleichterungsschrei von Karolina Kozakova (1, N3.27) [1] nach dem verwerteten Matchball war übers ganze Gelände des TC Dählhölzli zu hören. Die 15-jährige Kenisha Moning (8, N4.63) machte der Topgesetzten den Weg zu ihrem ersten Titel äusserst harzig. Wie bereits in der ersten Runde verlor Kozakova den Startsatz und musste hart kämpfen. 3:6, 6:3, 6:3 lautete schliesslich das Resultat, das die spannende Partie nur im Ansatz wiederzugeben vermag. Für Moning, die im vergangenen Jahr bei den 14&U reüssierte ist der Start in die höhere Alterskategorie an den nationalen Titelkämpfen auf jeden Fall mehr als gelungen.

Patrick Schön (2, N4.108) ist Sieger 16&U. Er bezwang im Endspiel Adrien Berrut (4, N4.118) mit 6:3, 6:3 und gewann damit seinen zweiten nationalen Titel.

Siegesserie gerissen

Eine klare Angelegenheit war der Final bei den Girls 14&U. Die topgesetze Kristyna Paul (1, N4.71) bezwang Isabella Kellenberger (4, R1) mit 6:0, 6:4 Ungleich spannender verlief dafür der Final bei den Boys, in welchem der fünffache Schweizermeister 12&U Flynn Thomas (1, N4.90) auf Nikola Djosic (2, N4.137) traf. Und die Affiche hielt, was sie versprach. Die beiden Talente schenkten sich nichts. Den ersten Satz gewann Thomas mit 7:6(4), nachdem er beim Stand von 3:5 drei Games in Serie gewann und sich Djosic nur knapp ins Tiebreak rettete. Mit 6:3, 6:3 konnte dieser jedoch die weiteren, nach wie vor umkämpften, Sätze für sich entscheiden und durfte sich über seinen ersten nationalen Titel freuen.

Czapalla und Nievergelt bei den Jüngsten

Die Winterthurerin Mara Czapalla (7, R4) und der Herrliberger Thibault Nievergelt (1, R3) gewannen in der Kategorie 12&U. Czapalla setzte sich gegen die Genferin Agathe Dayer (4, R4) in zwei Sätzen durch. Zu kämpfen hatte Nievergelt, dem der an Nummer 2 gesetzte Wollerauer Thiago E. Peterhans (2, R3) ebenbürtig war. Mit 6:3, 4:6, 6:4 gewann schliesslich der Zürcher die Goldmedaille.

12&U Agathe Dayer (R3) [4] vs Mara Czapalla (R4) [7] 3:6, 2:6 Thibault Nievergelt (R3) [1] vs T. E. Peterhans (R3)[2] 6:3, 4:6, 6:4 14&U Kristyna Paul (N4.71) [1] vs Isabella Kellenberger (R1) [4] 6:0, 6:4 Flynn Thomas (N4.90) [1] vs Nikola Djosic (N4.137) [2] 7:6(4), 3:6, 3:6 16&U Karolina Kozakova (N3.27) [1] vs Kenisha Moning (N4.63) [8] 3:6, 6:3, 6:3 Patrick Schön (N4.108) [2] vs Adrien Berrut (N4.118) [4] 6:3, 6:3 18&U Céline Naef (N2.15) [1] vs Paula Cembranos (N3.35) [2] 6:1, 6:2 Mika Brunold (N3 50) [2] vs Dylan Dietrich (N3.62) [5] 6:2, 6:2

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