Erhöhtes Interesse an Fragen rund um den Brandschutz im Kanton Bern
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana spürt die Berner Gebäudeversicherung einen erhöhten Beratungsbedarf in Sachen Brandsicherheit in Clubs und Nachtlokalen. Sie hat deshalb die wichtigsten Informationen zusammengestellt und an Gemeinden, Verbände und Betriebe verschickt.

Die Informationen sind auch auf der Informationsplattform heureka.ch aufgeschaltet, wie die Gebäudeversicherung Bern (GVB) am Mittwoch mitteilte. Weil aktuell der Beratungsbedarf gross ist, findet sich auf der Informationsplattform auch ein Verzeichnis mit Planungs- und Beratungsbüros für Brandschutz.
Parallel dazu arbeitet die GVB nach eigenen Angaben an einem spezifischen Schulungsmodell für die Praxis. Dieses soll spätestens im April bereitstehen.
Die GVB rief in ihrer Mitteilung in Erinnerung, dass die Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften bei der Eigentümer- und Betreiberschaft liege. Diese sei verpflichtet, den sicheren Betrieb ihrer Lokale zu gewährleisten.
«Diese Eigenverantwortung gilt unabhängig von Kontrollen und auch für Betriebe mit anderen Nutzungen», heisst es dazu in der Mitteilung.
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In der Nacht auf den 1. Januar sind im Walliser Ferienort Crans-Montana bei einem Brand in einem Ausgehlokal 40 Menschen ums Leben gekommen und 116 zum grossen Teil schwer verletzt worden.
Die Behörden gehen davon aus, dass Sprühkerzen die Deckenverkleidung in Brand gesetzt hatten.






