Hanfmann kritisiert Chancenungleichheit im Tennis

DPA
DPA

USA,

Tennisprofi Yannick Hanfmann hält die geplante Austragung der US Open ohne eine Qualifikation für «ein Stück weit absurd».

Yannick Hanfmann wird nicht bei den US Open aufschlagen können. Foto: Thomas Frey/dpa
Yannick Hanfmann wird nicht bei den US Open aufschlagen können. Foto: Thomas Frey/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Grand-Slam-Turnier in New York soll unter starken Einschränkungen vom 31.

Im Interview des «Münchner Merkurs» und der «tz» sagte der 28 Jahre alte Karlsruher: «Chancengleichheit sieht anders aus. Profis, die durch ihre Einnahmen Corona sowieso schon besser überstehen können, werden ein weiteres Mal bevorteilt. Das gibt mir zu denken.»

Das Grand-Slam-Turnier in New York soll unter starken Einschränkungen vom 31. August an als erster Höhepunkt der Wiederaufnahme des Tennis-Spielbetriebs stattfinden. Allerdings sollen die US Open mit einem 128 Spieler umfassenden Teilnehmerfeld bei den Herren und Damen und ohne Qualifikation ausgetragen werden. Spielerinnen und Spieler, die daher aufgrund ihrer Ranglistenposition nicht an den US Open teilnehmen können, sollen eine finanzielle Entschädigung bekommen.

«Der US-Verband will unbedingt die US Open durchziehen. Das verstehe ich, geht aber zu Lasten der Spieler jenseits von Platz 128», sagte der Weltranglisten-143. Hanfmann. «Gerade die Spieler wollte man doch eigentlich nach der Pandemie besser absichern.»

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Jens Spahn
522 Interaktionen
Spahn-Affäre
Feraud Gemeinderäte Wallis
62 Interaktionen
Wallis

MEHR IN SPORT

FC Thun
15 Interaktionen
CL-Quali
ferran
5 Interaktionen
Vor Final getrennt?
FCB
3 Interaktionen
«Kurz vor Vollzug»
FC Luzern
1 Interaktionen
Simon Simoni

MEHR AUS USA

Kongress
6 Interaktionen
Washington
Trump
33 Interaktionen
Washington
Anna Kournikova
15 Interaktionen
Lange nicht gesehen!
microsoft
Neue Vereinbarung