Jérôme Kym zahlt Lehrgeld am FlowBank Challenger Biel und scheidet bereits in der ersten Runde aus. Er unterliegt mit 6:3 und 6:3 dem Slowaken Filip Horansky.
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Jérôme Kym (ATP 1025) unterliegt dem Slowaken Filip Horansky (ATP 199) beim Beim FlowBank Challenger Biel/Bienne in der ersten Runde. - Swiss Tennis

Beim FlowBank Challenger Biel/Bienne standen am 21. März 2022 sowohl die letzte Qualifikationsrunde als auch die ersten Begegnungen im Hauptfeld auf dem Programm. Als einziger Schweizer kam Jérôme Kym zum Einsatz. Der 19-Jährige verpasste aber einen Exploit deutlich.

Zwei Qualifikationsrunden galt es zu überstehen, um beim ATP Challenger von Biel den Sprung ins Hauptfeld zu schaffen. Als erstes gelang dies dem Niederländer Jelle Sels (ATP 274), der zu Beginn des Monats beim ATP Challenger von Turin im Halbfinale stand. Mit Gjis Brouwer (ATP 356) konnte sich ein zweiter Spieler aus den Niederlanden durchsetzen.

Auch der Finne Otto Virtanen (ATP 413) hat sich fürs Hauptfeld qualifiziert. Er darf sich ebenso freuen wie der Ukrainer Georgii Kravchenko (ATP 425), der sich ebenfalls erfolgreich durch die Qualifikation gespielt hat. Gleiches gilt für den Tschechen Marek Gengel (ATP 432) und den Amerikaner Aleksandar Kovacevic (ATP 401).

Von den fünf in der Qualifikation angetretenen Schweizern konnte keiner den Heimvorteil für sich nutzen. Jakub Paul, Antoine Bellier, Rémy Bertola, Yannick Steinegger und Jan Sebesta scheiterten allesamt bereits in der ersten Runde.

Jérôme Kym zahlt Lehrgeld

Dank einer Wildcard direkt im Hauptfeld stand der 19-jährige Jérôme Kym (ATP 1025). In der ersten Runde traf dieser auf den zehn Jahre älteren Filip Horansky (ATP 199). Um gegen den erfahrenen und deutlich besser klassierten Slowaken gewinnen zu können, hätte der junge Schweizer über sich hinauswachsen müssen.

Horansky spielte in den entscheidenden Momenten aber besser und setzte sich letztlich souverän durch. Nach zwei Sätzen hiess das Verdikt aus Schweizer Sicht 3:6 und 3:6. Für Kym ist das mit 45'730 Euro dotierte Turnier in Biel damit bereits vorbei.

Turniernummer zwei scheitert früh

Dasselbe Schicksal, allerdings deutlich überraschender, ereilte auch Dennis Novak (ATP 140). Der an Nummer zwei gesetzte Österreicher verlor in der ersten Runde gegen den schlechter klassierten Franzosen Antoine Escoffier (ATP 248) klar in zwei Sätzen – 2:6 und 4:6.

Die engste Partie des Tages bestritten der Russe Evgeny Karlovskiy (ATP 278) und der Kanadier Brayden Schnur (ATP 238). Nachdem Schnur den ersten Satz im Tie-Break gewinnen konnte, drehte Karlovskiy auf und glich im zweiten Durchgang aus. Im Entscheidungssatz gelang dem Russen dann das entscheidende Break bei allerletzter Gelegenheit. 6:7, 6:3 und 7:5 hiess es am Ende.

Schweizer Duell folgt am Dienstag

Am Dienstag wartet ein besonderes Highlight auf die Zuschauer in Biel. Mit dem erst 16-jährigen Kilian Feldbausch und Marc-Andrea Hüsler (ATP 183) messen sich zwei Schweizer im Direktduell. Am Mittwoch stehen dann auch Dominic Stricker (ATP 157) und Leandro Riedi (ATP 590) ein erstes Mal im Einsatz.

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