Doppel Krawietz/Mies in London ausgeschieden

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Grossbritannien,

Der Auftakt verlief vielversprechend, doch dann kassierten Kevin Krawietz und Andreas Mies bei den ATP Finals zwei Niederlagen. Nach dem Vorrunden-Aus wartet schon gleich die nächste Herausforderung.

Kevin Krawietz (hinten,r) und Andreas Mies im Doppel gegen Juan Sebastian Cabal (vorn,l) und Robert Farah. Foto: John Walton/PA Wire/dpa
Kevin Krawietz (hinten,r) und Andreas Mies im Doppel gegen Juan Sebastian Cabal (vorn,l) und Robert Farah. Foto: John Walton/PA Wire/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies haben bei den ATP Finals der Tennisprofis in London den Einzug in das Halbfinale verpasst.

Das deutsche Doppel verlor gegen die an Nummer eins gesetzten Kolumbianer Juan Sebastian Cabal und Robert Farah 6:7 (7:9), 2:6 und hat nach der zweiten Niederlage in der Gruppenphase keine Chance mehr auf das Weiterkommen.

Zuvor hatten Krawietz und Mies gegen das niederländisch-rumänische Duo Jean-Julien Rojer und Horia Tecau gewonnen und gegen die französischen Australian-Open-Sieger Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut verloren. «Wir haben gut angefangen, aber hintenraus war es zu wenig», sagte der 29 Jahre alte Kölner Mies.

Zeit zur Erholung oder Trauer bleibt den Doppelspezialisten nicht. In der kommenden Woche steht der Davis Cup in Madrid an. Dort werden Krawietz und Mies erstmals für das Nationalteam antreten. «Es ist sehr gut, dass es direkt weitergeht. Da haben wir nicht so viel Zeit, drüber nachzudenken», sagte Mies. Am Samstag wollten sie direkt von der britischen in die spanische Hauptstadt fliegen und dort zum Rest der deutschen Mannschaft um Kapitän Michael Kohlmann stossen.

Obwohl Cabal und Farah ihre ersten beiden Gruppenspiele etwas überraschend verloren hatten, spielten die Wimbledon- und US-Open-Champions dieses Jahres ihre Routine aus. Im ausgeglichenen ersten Durchgang wehrten sie einen Satzball von Krawietz und Mies ab.

Nach insgesamt 80 Minuten entschieden die Weltrangliste-Führenden das Match für sich. «Wir sind natürlich sehr enttäuscht, dass wir das Weiterkommen verpasst haben. Aber unser grosses Ziel ist es, nächstes Jahr wieder hier zu sein», sagte der 27 Jahre alte Coburger Krawietz.

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