Das hat Roger Federer mit US-Open-Überraschung Ben Shelton am Hut

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Basel,

    Ben Shelton (20) steht bei den US Open sensationell im Halbfinal. Dass der heutige Gegner von Novak Djokovic Talent hat, wusste Roger Federer schon länger.

    US Open Roger FEderer
    Sorgt an den US Open aktuell für Furore: Der Amerikaner Ben Shelton. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ben Shelton hat sich bei den US Open in den Halbfinal gekämpft
    • Dort trifft der Youngster heute Abend auf Novak Djokovic.
    • Roger Federer entdeckte das Talent Sheltons schon früh.

    Er ist ein Spätzünder, wie er im Lehrbuch steht. Im Januar dieses Jahres reiste Ben Shelton erstmals für ein Turnier ins Ausland. Nämlich nach Melbourne, wo er bei den Australian Open bis in den Viertelfinal vorstiess. Und jetzt steht der 20-Jährige bei den US Open gar im Halbfinal.

    Wer zieht in den Final der US Open ein?

    Dort trifft der Lokalmatador heute Abend auf Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic. Obwohl Shelton klarer Aussenseiter ist, trauen ihm viele den ganz grossen Coup zu. Denn: Er spielt leidenschaftlich und mit viel Power. In New York knackte er mit Hammer-Aufschlag von 240 km/h einen Rekord.

    Federer wusste früh von Sheltons Talent

    Während für die meisten der steile Aufstieg überraschend kommt, hat ihn Roger Federer wohl etwas geahnt. Shelton steht bereits länger beim «Team8», der Management-Agentur des Baselbieters unter Vertrag.

    Roger Federer
    Roger Federer und Ben Shelton bei einem Event von On. - Instagram/@benshelton

    Und Federer war es auch, der den US-Youngster beim Schweizer Sportartikelhersteller On empfahl. Dort ist der 42-Jährige seit Ende 2021 Mitbesitzer und gibt auch seine professionellen Einschätzungen zu Spielern ab. Diese hat sich bei Shelton wohl bereits ausbezahlt.

    Sieht man Shelton spielen, erinnert allerdings wenig an Roger Federer. Mit seinen kräftigen Oberarmen und der wuchtigen linken Vorhand liegen eher Vergleiche mit Rafael Nadal nahe. An das frühere Niveau des Spaniers muss er heute auch anknüpfen, will er gegen Djokovic eine Chance haben.

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