Dominic Stricker (ATP 180) steht beim ATP Gstaad nach einem Sieg gegen Marc-Andrea Hüsler (ATP 99) in Runde zwei.
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Dominic Stricker schlägt Marc-Andrea Hüsler beim ATP Gstaad. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Dominic Stricker steht beim ATP-Turnier in Gstaad erstmals in der zweiten Runde.
  • Der 19-Jährige bezwingt seinen Davis-Cup-Teamkollegen Marc-Andrea Hüsler.
  • Stricker wehrt auf dem Weg zum Sieg im Schweizer Duell drei Matchbälle ab.

Der 19-jährige Dominic Stricker (ATP 180) steht beim Swiss Open ATP Gstaad erstmals in der zweiten Runde. Er gewann das Schweizer Linkshänder-Duell gegen seinen Davis-Cup-Teamkollegen Marc-Andrea Hüsler (ATP 99) in drei Sätzen.

Im zweiten Satz wehrte er dabei drei Matchbälle ab. Nun trifft Stricker am Donnerstag auf den als Nummer 4 gesetzten Spanier Albert Ramos-Viñolas (ATP 40).

Bei 5:4 und 40:0 bei eigenem Aufschlag war Hüsler eigentlich am Ziel. Dem sieben Jahre älteren Zürcher versagten aber im entscheidenden Moment die Nerven. Er verlor fünf Punkte in Folge und anschliessend auch das zweite Tiebreak.

Marc-Andrea Hüsler ATP Gstaad
Marc-Andrea Hüsler im Einsatz beim ATP Gstaad. - keystone

Dass im Duell zweier guter Aufschläger einige wenige Punkte entscheiden würden, kam nicht überraschend. Im ersten Satz ging es ohne Breakchance ins Tiebreak, in dem Hüsler von Anfang an den Ton angab. Auch im zweiten Durchgang waren die Aufschläger bis zum 4:4 souverän.

Im Entscheidungssatz zeigte sich das gleiche Bild. Bis 4:4 gab es keinerlei Breakmöglichkeiten, ehe Stricker der Aufschlagdurchbruch gelang. Im Gegensatz zu Hüsler behielt er die Nerven und machte die Wende nach knapp zweieinhalb Stunden perfekt.

ATP Gstaad Dominic Stricker
Dominic Stricker beim ATP-Turnier in Gstaad. - keystone

Stricker steht zum vierten Mal in der zweiten Runde eines ATP-Turniers, zum ersten Mal beim ATP Gstaad. Der hart erkämpfte Sieg ist auch ein wenig ein Befreiungsschlag. Zuletzt hatte der Juniorensieger der French Open einige knappe Niederlagen einstecken müssen.

Marc-Andrea Hüsler dürfte hingegen an der unnötigen Niederlage - noch dazu zu Hause - etwas zu Knabbern haben. Zuletzt stiess er erstmals in die Top 100 der Weltrangliste vor und wurde zur Schweizer Nummer 1. Nun setzte es einen herben Dämpfer.

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