Schwing-Fans ersteigern Brunnen – haben aber keinen Platz!
Eine Gruppe Innerschweizer ersteigert wohl in einer Bierlaune den Fest-Brunnen am Bernisch Kantonalen – und das für einen stolzen Preis. Nur: Wohin damit?

Das Wichtigste in Kürze
- Für 26'000 Franken haben acht Schwing-Fans den Fest-Brunnen aus dem Wankdorf ersteigert.
- Die Innerschweizer haben aber gar keinen Platz – jetzt wird ein neues Zuhause gesucht.
Über 27'000 Fans dürfen am vergangenen Wochenende einen Heimsieg beim Bernisch Kantonalen im Wankdorf bejubeln: Fabian Staudenmann sichert sich den Festsieg dank einem Gestellten im Schlussgang gegen Werner Schlegel.
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Doch der Festsieg Staudenmanns ist nur eine von vielen Geschichten, die sich Sonntag im YB-Stadion zutragen. Denn: Für einige Kollegen aus der Innerschweiz wird der Tag im Wankdorf ein teurer «Gspass».
In einer (mutmasslichen) Bierlaune nehmen die acht Freunde an der traditionellen Auktion des offiziellen Fest-Brunnens teil.
26'000 Stutz für den Fest-Brunnen
Das über zwei Tonnen schwere Werk aus Riggisberger Weisstanne wird zusammen mit dem Verein «Bärähärz» für einen guten Zweck versteigert. Der Erlös soll Inklusionsprojekten im Schwingsport zugutekommen.

Also beschliesst die Gruppe aus der Innerschweiz: Der Brunnen soll nach Obwalden kommen. Und dafür greifen die Schwingfans tief in die Tasche. Für 26'000 Stutz ersteigern sie den Mega-Brunnen!

Zum Wochenstart sieht es aber danach aus, als wäre der Handel geplatzt: Der Brunnen wurde weder abgeholt – noch bezahlt! Das hat sich am Donnerstag geändert, wie das OK auf Instagram mitteilt. Die 26'000 Franken sind bezahlt.
Käufer und «Bärähärz» suchen einen Platz für den Brunnen
Nur gibt es ein weiteres Problem: Die Käufer haben weder Platz noch Verwendung für den Brunnen... Gemeinsam mit dem Verein «Bärähärz» ist man nun auf der Suche nach Interessenten.
«Wir suchen nun nach einem würdigen Platz für den Brunnen – dort, wo er gesehen, geschätzt und weitergetragen wird», schreibt der Verein auf Insta. Stand Donnerstag liegt ein Kaufgebot über 5000 Franken vor.












