Beim Rad-Klassiker Paris-Roubaix radelt Stefan Küng (28) als dritter aufs Podest. Schneller waren nur Dylan van Baarle und Wout van Aert.
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Stefan Küng (rechts) wird bei der Paris-Roubaix dritter hinter Wout van Aert (links) und Dylan van Baarle. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Stefan Küng fährt in Roubaix sensationell als Dritter ins Ziel.
  • Für den 28-Jährigen ist es das beste Resultat an einem Klassiker.

Auf den 257,7 Kilometern von Compiègne nach Roubaix und über 30 Kopfsteinpflaster-Passagen demonstrierte Stefan Küng erneut seine hervorragende Form. Obwohl er früh im Rennen in die Defensive gedrängt worden war, fuhr der 28-Jährige zwei Wochen nach seinem 5. Rang an der Flandern-Rundfahrt erneut um den Sieg mit.

Der formstarke Ostschweizer war zum prestigeträchtigsten Eintagesrennen als einer der Mitfavoriten angetreten. Am Ende fehlte nicht allzu viel zum ersten Schweizer Sieg in Nordfrankreich seit 2013 und dem Triumph von Fabian Cancellara.

Es ist sein erster Podestplatz an einem der fünf grossen Klassiker. Damit darf der Fahrer des französischen Teams Groupama-FDJ mehr als zufrieden sein.

Vor Küng klassierten sich einzig Dylan van Baarle und Wout van Aert. Van Baarle vom Team Ineos Grenadiers setzte sich bei guten Bedingungen 1:47 Minuten vor den ersten vier Verfolgern durch. Im Sprint um Platz 2 blieb Küng gegen van Aert das Nachsehen. Van Aert, der zuletzt wegen einer Corona-Erkrankung gefehlt hatte, kehrte in Roubaix eindrücklich zurück.

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