Olympiasiegerin Kristina Vogel (30) war in Tokio als Expertin tätig. Ihre Aussagen zu den deutschen Bahnrad-Fahrern wurden nicht von allen gut aufgenommen.
Olympiasiegerin Kristina Vogel
Kristina Vogel ist bei den Bahnrad-Wettbewerben als TV-Expertin dabei. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Olympiasiegerin im Bahnradfahren Kristina Vogel war Expertin in Tokio.
  • Sie gab ihre Expertise zum deutschen Bahnrad-Team ab.
  • Anschliessend wurde sie im Internet übel beleidigt.

Kristina Vogel blickt auf eine erfolgreiche Karriere als Bahnradsportlerin zurück. Sie ist gleich zweifache Olympiasiegerin und Weltmeisterin. Im deutschen TV ist sie immer wieder als Expertin tätig, so auch in Tokio. Für ihre Arbeit während den Olympischen Spielen wird Vogel nun online angefeindet.

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Olympiasiegerin Kristina Vogel ist nach einem Unfall querschnittgelähmt. - dpa

Olympiasiegerin Kristina Vogel kritisiert deutsches Olympia-Team

Mit den Leistungen der deutschen Bahnrad-Sportler war die 30-Jährige gar nicht zufrieden. Sie kritisierte unter anderem, dass die Deutschen auf einen Taktiktrainer verzichten. Dies stiess dem Bundestrainer Detlef Uibel sauer auf.

«Auch Kristina war nicht unbedingt die taktisch variabelste Rennfahrerin», konterte der 62-Jährige ihre Kritik.

Gegenüber der «Bild» verteidigt sich die seit 2018 querschnittgelähmte Olympionikin: «Ich bin immer noch zweimalige Olympiasiegerin und Rekord-Weltmeisterin. Das wird man nicht, wenn man taktisch blind ist.»

Hassnachricht im Internet

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Olympiasiegerin Kristina Vogel wird wegen einer Aussage angefeindet. - Instagram/@kristina.vogel

Diese Äusserung kommt nicht bei allen gut an. Im Internet erhält Vogel sogar Hassnachrichten. Eine Mitteilung von Instagram macht sie öffentlich. Sie antwortet nicht dem User direkt, sondern verfasst einen Post dazu.

Im Verlaufe des Posts richtet sie sich dann an den Verfasser. Kristina Vogel spricht ihn direkt an, und fordert mehr Empathie und dass wir uns mehr Liebe schenken.

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