Lorenzo Fortunato gewinnt die 14. Etappe des diesjährigen Giro d'Italia. Der Italiener reüssiert vor Jan Tratnik und Alessandro Covi.
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Lorenzo Fortunato aus Italien vom Team Eolo-Kometa jubelt über seinen Etappensieg. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Italiener Lorenzo Fortunato gewinnt die 14. Giro-Etappe überlegen.
  • Hinter ihm klassieren sich Jan Tratnik (SLO) und Alessandro Covi (ITA).
  • Leader Egan Bernal baut seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus.

Den Sieg auf der 14. Etappe holte sich nach den extrem steilen letzten Kilometern der Italiener Lorenzo Fortunato im Alleingang. Egan Bernal wurde Tagesvierter und baute seine Führung in der Gesamtwertung aus.

Zweiter ist nun Yates mit 1:33 Minuten Rückstand, Dritter der Italiener Damiano Caruso, der weitere 18 Sekunden zurückliegt.

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Der Gesamtführende Egan Bernal aus Kolumbien vom Team Ineos Grenadiers jubelt bei der Siegerehrung im Rosa Trikot. - dpa

Die Etappe führte über 205 Kilometer und wurde in Citadella gestartet. Es bildete sich beizeiten eine elfköpfige Ausreissergruppe, die zwischenzeitlich neun Minuten Vorsprung hatte und davon noch sechseinhalb Minuten in den finalen Anstieg mitnahm.

Auf den letzten Kilometern vor dem Ziel, wo noch Schnee lag und es bei Temperaturen von nur sechs Grad neblig war, setzte sich Fortunato vom letztlich zweitplatzierten Slowenen Jan Tratnik ab, mit dem er zuvor an der Spitze vor noch vier Verfolgern lag.

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Lorenzo Fortunato (l) aus Italien vom Team Eolo-Kometa und Jan Tratnik aus Slowenien vom Team Bahrain Victorious in Aktion. - dpa

Der 1730 Meter hohe Monte Zoncolan gehört seit 2003 zum Giro-Programm und wurde diesmal erstmals seit der Premiere von der Ost-Seite aus angefahren.

Auf dem 13,5 Kilometer langen Anstieg mussten fast 1200 Höhenmeter bewältigt werden, die steilsten Rampen weisen mehr als 20 Prozent Steigung auf. Die Behörden hatten 1000 Zuschauer für die Bergankunft genehmigt, die Tickets waren innerhalb von zwölf Minuten vergriffen.

Die 15. Etappe führt an diesem Sonntag über 147 Kilometer von Grado nach Gorizia.

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