Defekt-Drama: Van Aert gewinnt Paris-Roubaix vor Pogacar
Tadej Pogacar muss auf seinen ersten Sieg bei Paris-Roubaix warten: Der Slowene unterliegt im Zielsprint gegen Wout van Aert.

Das Wichtigste in Kürze
- Tadej Pogacar unterliegt im Zielsprint bei Paris-Roubaix gegen Wout van Aert.
- Roubaix bleibt damit der weisse Fleck im Palmarès des slowenischen Superstars.
- Stefan Bissegger wird als bester Schweizer in der Pflasterstein-Hölle Achter.
Ein dramatisches Finish kostet Tadej Pogacar am Sonntag den Sieg beim fünften Monument des Radsports: Der Slowene unterliegt bei Paris-Roubaix nach einem dramatischen Rennen im Zielsprint gegen Wout van Aert.
Damit muss Pogacar weiter auf den Sieg beim letzten Monument, das ihm noch fehlt, warten. Mailand-Sanremo, die Flandern-Rundfahrt, Lüttich-Bastogne-Lüttich und die Lombardei-Rundfahrt hat Pogacar bereits gewonnen – Paris-Roubaix fehlt weiterhin.
Pogacar bleibt von Defekten nicht verschont
Das ganze Rennen über machte es ihm das Kopfsteinpflaster alles andere als leicht. Gleich dreimal musste Pogacar wegen Defekten im Rennverlauf das Rad wechseln. Auch zahlreiche andere Top-Fahrer wie Filippo Ganna und Mathieu van der Poel hatten Defekt-Pech.

Pogacar musste das Feld von hinten aufrollen, arbeitete sich aber wieder nach vorne. Rund 55 Kilometer vor dem Ziel rissen er und van Aert die Spitzengruppe auseinander, keiner konnte mitgehen. Beide setzten im Anschluss Attacken gegen den anderen, blieben dabei aber erfolglos.
Sieg im Sprint-Finish in Roubaix
Die Entscheidung fiel schliesslich im Sprint-Duell auf der Zielgeraden im Velodrom von Roubaix. Pogacar taktierte an der Spitze, van Aert lancierte dann aber den entscheidenden Angriff und setzte sich durch.

Stefan Bissegger verpasst im Finish knapp das Podest. Der Schweizer war lange in der Spitzengruppe mit dabei, muss sich im Finish in der Verfolgergruppe dann aber geschlagen geben. Er erreichte das Ziel als Achter.












