Das Internationale Olympische Komitee hat im Zuge der Doping-Ermittlungen elf russische Sportler lebenslang gesperrt. Dabei wurden auch drei Olympia-Medaillen aberkannt.
Der russische Rennrodler Albert Demtschenko muss zwei seiner Medaillen zurückgeben.
Der russische Rennrodler Albert Demtschenko muss zwei seiner Medaillen zurückgeben. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Das IOC hat elf weitere russische Sportler auf Lebzeiten gesperrt.
  • Dem Rennrodler Albert Demtschenko wurden zwei OIympische Silbermedaillen aberkannt.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat den Rennrodler Albert Demtschenko und zehn weitere russische Sportler wegen Doping-Manipulationen lebenslang für Olympia gesperrt. Demtschenko wurden seine zwei Silbermedaillen im Einzel und im Team bei den Winterspielen in Sotschi 2014 aberkannt, teilte das IOC am Freitag in Lausanne mit. Eine weitere russische Team-Silbermedaille ging durch die Sperre gegen die Rodlerin Tatjana Iwanowa verloren.

Wegen der lebenslangen Olympia-Sperre kann Demtschenko nicht als neuer Trainer der russischen Rodler an den kommenden Winterspielen in Pyeongchang in Südkorea teilnehmen. Die anderen Sperren trafen drei Skilangläufer und jeweils zwei Eisschnellläufer, Bobfahrer und Eishockeyspielerinnen.

Der Mitteilung nach hat die IOC-Disziplinarkommission damit alle 46 nachuntersuchten Sotschi-Fälle abgeschlossen. 43 Sportlerinnen und Sportler wurden lebenslang gesperrt, in drei Fällen wurde die Akte geschlossen.
Das IOC hat das russische NOK am 5. Dezember von den Winterspielen in Pyeongchang vom 9. bis 25. Februar ausgeschlossen.

In Südkorea dürfen nur unbelastete russische Athleten «unter strikten Konditionen» teilnehmen. Sie werden unter olympischer Flagge starten.

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