«Vorsichtig sein»: Vettels Warnung vor Qualifikation

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Bahrain,

Platz eins zum Ende des ersten Formel-1-Testtags in Bahrain klingt gut. Doch Sebastian Vettel ist vor der Qualifikation auf dem Wüstenkurs nicht zufrieden. Es gibt Arbeit.

Will seine vierte Pole in Sakhir: Sebastian Vettel. Foto: Luca Bruno/AP/dpa
Will seine vierte Pole in Sakhir: Sebastian Vettel. Foto: Luca Bruno/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Grund zur Freude sieht Sebastian Vettel noch lange nicht.

«Wir müssen noch ein bisschen vorsichtig sein. Mit Sicherheit war es heute besser, der Wagen hat sich besser angefühlt», sagte der deutsche Ferrari-Pilot nach seiner Bestzeit zum Ende des ersten Formel-1-Trainingstags in Bahrain. Die Wahrheit werde man aber erst noch erfahren.

Und diese Wahrheit zeigt sich spätestens nach der Qualifikation am Samstag (16.00 Uhr/RTL und Sky), in der Vettel seine vierte Pole Position in Sakhir holen will. «Wir müssen uns noch steigern. Die Zeiten darf man nicht überinterpretieren», warnte Vettel, dessen Ferrari aber auf den Geraden Zeit gut machen konnte.

Gerade mal 0,035 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Charles Leclerc hatte der Heppenheimer. Ganze 0,603 Sekunden war Vettel am Freitagabend auf eine Runde schneller als der Dritte Lewis Hamilton im Mercedes. «Der Abstand war sehr gross, wir haben aber auch ein bisschen etwas anderes probiert», räumte Vettel ein.

Dass Ferrari aus einem enttäuschenden Saisonstart in Australien dem ersten Anschein nach die richtigen Lehren gezogen hat - anderes Trainingsprogramm hin oder her -, blieb natürlich auch dem fünfmaligen Weltmeister Hamilton nicht verborgen. «Momentan sieht es so aus, als ob Ferrari vorne ist. Entsprechend müssen wir weiterarbeiten», betonte Hamilton, der auf dem Bahrain International Circuit «etwas mit der Fahrzeugbalance zu kämpfen» hatte.

Das gleiche Problem beanstandete auch Vettel, der mit vier Siegen am Persischen Golf Rekordgewinner auf der Strecke ist, auf der der zweite Grand Prix des Jahres ausgetragen wird. «Insgesamt bin ich noch nicht ganz zufrieden. Das Auto macht zwar, was ich will, das ganze Vertrauen ist aber noch nicht da», erläuterte der viermalige Weltmeister, der ebenfalls mit der Balance noch nicht glücklich ist. Unter anderem in Sachen Reifenmanagement und Antriebseinheit konnte sich die Scuderia laut Teamchef Mattia Binotto aber im Vergleich zum Start in Melbourne steigern.

Auf eine ganz enge Hatz um den besten Startplatz stellen sich sowohl Ferrari als auch Mercedes ein. «Je näher wir dem Qualifying kommen, desto enger wird es zugehen. Es wird ganz sicher ein harter Kampf», prognostizierte Hamilton, der in Bahrain zuletzt 2016 die Pole Position holen konnte.

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