Mercedes erteilt Formel-1-WM-Leader Antonelli Nordschleifen-Verbot
Max Verstappen hat den Sieg auf der Nordschleife zwar verpasst, trotzdem wollen ihm einige Kollegen nacheifern. Bei Mercedes tritt man nun auf die Bremse.

Das Wichtigste in Kürze
- Max Verstappen hat den Premieren-Sieg auf der Nordschleife durch Technik-Pech verpasst.
- Der Holländer lag aber bis zum Ausfall auf Siegkurs – und dürfte 2027 erneut angreifen.
- Eifern ihm andere F1-Stars nach? Zumindest Mercedes-Juwel Kimi Antonelli (19) nicht ...
Am Ende ist Max Verstappen bei seinem 24-Stunden-Debüt auf der Nordschleife leer ausgegangen. In Führung liegend erleidet der Mercedes des Holländers knappe vier Stunden vor Schluss einen Bruch der Antriebswelle. Schlagartig sind die Sieg-Träume des Teams rund um den vierfachen Formel-1-Weltmeister damit beendet.
Bis dahin lieferte die Verstappen-Truppe aber einen bärenstarken Auftritt ab, wurde der Favoriten-Rolle mehr als gerecht. Dass Max Verstappen auch 2027 wieder auf dem Nürburgring startet, gilt schon jetzt als praktisch gesichert. Aber gibt es vielleicht Formel-1-Kollegen, die dem Holländer nacheifern?

Mercedes-Jungstar Kimi Antonelli hat zumindest Interesse daran bekundet. Der WM-Leader deutete in einem Video an, sich noch dieses Jahr die Nürburgring-Lizenz, die sogenannte DMSB-Permit Nordschleife, sichern zu wollen. Diese Spezial-Lizenz ist für alle Fahrer Pflicht, auch Verstappen musste den «Nordschleifen-Deckel» machen.
Klares «Nein» von Mercedes für Antonelli
Mercedes hat den Eifel-Ambitionen des 19-Jährigen nun aber einen Riegel vorgeschoben: Der stellvertretende Teamchef der Silberpfeile, Bradley Lord, erteilte einem Nordschleifen-Start des Italieners eine Absage. «Nein», so der Brite gegenüber «Nitro» auf die Frage nach einer Nürburgring-Premiere seines Jungstars.

Man habe Antonelli deutlich gemacht, dass es für solche Ausflüge aktuell noch zu früh in seiner Karriere sei. «Ich habe mit ihm darüber gesprochen», so Lord. «Ich glaube, dass er das eher als Scherz gemeint hat. Vielleicht kann er es ja versuchen, wenn er vier WM-Titel geholt hat», so Lord augenzwinkernd.
Löst Max Verstappen einen neuen F1-Trend aus?
Allerdings dürfte Antonelli nicht der einzige aktuelle F1-Pilot sein, bei dem die «Grüne Hölle» das Interesse geweckt hat. Auch Grand-Prix-Altmeister und Motorsport-Allrounder Fernando Alonso wurde in der Vergangenheit schon nachgesagt, mit der Eifel zu liebäugeln. Sein Teamkollege Lance Stroll gab erst kürzlich selbst sein GT3-Debüt.

Auch Audi-Star Nico Hülkenberg war 2017 schon auf der Nordschleife zu Gast – allerdings nur mit einem Strassen-Porsche. Der Deutsche äusserte aber schon damals den Wunsch, irgendwann in der Eifel an den Start zu gehen. Charles Leclerc hingegen plant einen Abstecher zu den 24 Stunden von Le Mans – wie übrigens auch Verstappen ...
















