Kimi Antonelli (19): So feiert Italien seinen Formel-1-Helden
Kimi Antonelli (19) triumphiert in der Formel 1 in Miami. Der GP-Sieg löst in seiner Heimat Italien nicht nur Jubel, sondern auch Hoffnung auf den WM-Titel aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Kimi Antonelli (19) gewinnt den GP von Miami in der Formel 1.
- In der WM-Wertung übernimmt der Youngster damit die Führung.
- Italien träumt derweil bereits vom Weltmeister-Titel.
Kimi Antonelli ist in der Formel 1 der Mann der Stunde. In Miami fährt der 19-Jährige von der Pole-Position zum Sieg. Es ist sein dritter Triumph in Serie.
Im WM-Klassement liegt Antonelli derzeit vor seinem Teamkollegen George Russell und Ferrari-Pilot Charles Leclerc.
In seiner Heimat Italien löst der Youngster einen regelrechten Hype aus. Nach dem Miami-Sieg kommt die Presse nicht mehr aus dem Schwärmen heraus.
«Antonelli, du bist der Hammer», titelt etwa die «Gazzetta dello Sport».

Die Italiener dürften jetzt offiziell träumen, heisst es. «Es gibt keinen Zweifel mehr: Der 19-Jährige aus Bologna ist im Kampf um den Weltmeistertitel 2026 so gut im Rennen wie nie zuvor.»
«Formel 1 verneigt sich»
Der junge Fahrer habe eine Glanzleistung gezeigt, wie sie nur die Grossen vollbringen, schreibt die rosarote Sport-Bibel weiter. «Nämlich den Sieg, ohne das schnellste Auto zu haben.»

Auch «Tuttosport» lobt: «Antonelli dominiert, die Formel 1 verneigt sich auch in Miami vor Italien. In einem verrückten Rennen beweist Andrea Kimi Antonelli Nervenstärke und Reife.»
Und der «Corriere della Sera» spricht nach dem Rennen in Florida von einem «Meisterwerk» Antonellis.
Italiens lange Durststrecke
Das Medien-Echo zeigt: Italien lechzt regelrecht nach einem WM-Titel. Und das aus gutem Grund.
Alberto Ascari ist bis heute der letzte italienische Formel-1-Weltmeister. Seine beiden Titel holte er in den Jahren 1952 und 1953 – vor über sieben Jahrzehnten!

Und auch der letzte Triumph von Ferrari als Konstrukteur liegt schon eine Weile zurück. 2007 holte Kimi Räikkönen mit der «Scuderia» den Gesamtsieg.
Die Presse macht es deutlich: Die Zeit ist reif für einen neuen italienischen Weltmeister. Und mit Kimi Antonelli hat die Nation ein heisses Eisen im Feuer.












