Max Verstappen

    Max Verstappen: «Ich bin nicht einmal mehr frustriert»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Japan,

    Dass Max Verstappen an der neuen Formel-1-Generation keine Freude hat, ist bekannt. Nun deutet der Holländer aber sogar einen möglichen Rücktritt an.

    Max Verstappen Formel 1
    Kehrt Max Verstappen der Formel 1 den Rücken? - Red Bull Content Pool

    Das Wichtigste in Kürze

    • Max Verstappen zweifelt zunehmend an seiner Zukunft in der Formel 1.
    • Der Holländer stellt klar: An der neuen Auto-Generation hat er keinen Spass.
    • Will sich der vierfache Weltmeister das noch antun – oder sucht er die Freude anderswo?

    Fünfmal in Folge hat Max Verstappen zuletzt den Japan-Grand-Prix gewonnen, jeweils von der Pole-Position aus. Den Traditionskurs in Suzuka hat der vierfache Weltmeister in der Vergangenheit wiederholt als eine seiner Lieblingsstrecken bezeichnet. Auch vielen anderen Fahrern gilt der Kurs in der Präfektur Mie als eines der Highlights im Kalender.

    Was hältst du bisher von der neuen Formel 1?

    Zumindest bisher – denn im Jahr 2026 ist Suzuka in der Formel 1 weitgehend «sterilisiert». Mit der neuen Auto-Generation werden die schnellen Kurvenkombinationen praktisch im Schongang durchfahren. Zwischen der legendären 130R und der Ziel-Schikane büsst man durch «Super-Clipping» bis zu 50 km/h ein – trotz Vollgas.

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    Eine Onboard-Aufnahme von Max Verstappen im Training in Suzuka. - F1TV

    Und Max Verstappen? Der muss am Sonntag beim dritten Saison-Rennen von Startplatz elf aus losfahren. Seinen Red Bull bezeichnete der vierfache Weltmeister im Qualifying als «unfahrbar». Sein Teamkollege Isack Hadjar schaffte es immerhin ins Q3 und startet von Rang acht.

    «Muss eine Menge Dinge für mich persönlich klären»

    Verstappen aber scheint von der neuen Formel 1 merklich die Nase voll zu haben. «Ich bin nicht einmal mehr frustriert, darüber bin ich hinaus», so der Holländer nach dem Qualifying. «Mir fällt das richtige Wort dafür auf Englisch gar nicht ein. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll.»

    Max Verstappen Formel 1
    Max Verstappen hat keinen Spass mehr an der Formel 1. - Red Bull Content Pool

    «Ich rege mich nicht darüber auf. Ich bin nicht mehr enttäuscht oder frustriert über das, was gerade passiert», so der vierfache Weltmeister. «Es sind viele Dinge zusammen, die im Moment einfach nicht so schön für mich sind. Es gibt also eine Menge Dinge, die ich für mich persönlich klären muss.»

    Max Verstappen: «Es macht mir aktuell keinen Spass»

    Verstappen macht keinen Hehl daraus, dass er den Spass an der Formel 1 völlig verloren hat. «Aktuell – nicht nur im Auto, sondern die Formel 1 allgemein – macht es mir keinen Spass. Und es macht sicher auch vielen anderen keinen Spass. Und wenn man 22 Wochenenden von zuhause weg ist, dann sollte es für etwas sein, das Spass macht.»

    Max Verstappen Red Bull
    Hat Max Verstappen die Nase voll von der Formel 1? - Red Bull Content Pool

    Kommt für den Holländer also womöglich sogar ein baldiger Rücktritt in Frage? «Das hängt davon ab, was sie für nächstes Jahr entscheiden», meint Verstappen in Richtung der FIA. «Es ist natürlich auch politisch, und das verstehe ich. Ich bin deswegen auch nicht verbittert – ich hoffe nur, dass es ein bisschen mehr Spass macht.»

    Hat die Formel 1 ihren Reiz für Verstappen verloren?

    Was für einen möglichen Abschied sprechen könnte: Max Verstappen hat aktuell den direkten Vergleich mit Motorsport, der ihm Spass macht. Der Holländer pilotiert dieses Jahr einen GT3-Mercedes auf der Nürburgring-Nordschleife und wird das 24-Stunden-Rennen bestreiten. «Das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht», gestand Verstappen zuletzt.

    Max Verstappen GT3 Nordschleife
    Max Verstappen im GT3-Mercedes auf der Nordschleife. - Red Bull Content Pool

    Hinzu kommt, dass der vierfache Weltmeister im Vorjahr erstmals Vater geworden ist. Seine Partnerin Kelly Piquet – selbst Tochter von Formel-1-Legende Nelson Piquet – brachte im Mai Töchterchen Lily zur Welt. Piquet hat zudem eine Tochter aus einer früheren Beziehung mit Verstappens Red-Bull-Vorgänger Daniil Kvyat.

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    Kommentare

    User #3122 (nicht angemeldet)

    Genau

    User #2956 (nicht angemeldet)

    Lasst die Kolben stampfen! Alles Andere ist Bubi-Seich!

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