Grosser Preis der Türkei: Verstappen will Führung zurück

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    Türkei,

    Der grosse Preis der Türkei versprich viel Spannung. Hamilton muss auf Platz zehn starten, Verstappen will die Führung zurück und Schumacher will punkten.

    Der Niederländer Max Verstappen vom Team Red Bull Racing winkt den Zuschauern nach Ende des Qualifyings zu. Foto: Umit Bektas/Pool Reuters/dpa
    Der Niederländer Max Verstappen vom Team Red Bull Racing winkt den Zuschauern nach Ende des Qualifyings zu. Foto: Umit Bektas/Pool Reuters/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der grosse Preis der Türkei geht diesen Sonntag in Istanbul über die Bühne.
    • Max Verstappen hat dabei die Möglichkeit, die Leader-Position zurückzuerobern.
    • Hamilton startet von Platz zehn.

    Im Intercity Istanbul Park sind es nur 170 Meter von der Pole Position bis zur ersten Bremszone. Für Spannung ist beim Formel-1-Rennen der Türkei also von Beginn an gesorgt.

    Red-Bull-Pilot Max Verstappen will am heutigen Sonntag die WM-Führung von Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton zurückerobern. Das wird schwer genug.

    Das Führungs-Duo

    Max Verstappen ist schon das ganze Wochenende nicht zufrieden. Die Balance seines Red Bull macht dem WM-Verfolger von Lewis Hamilton zu schaffen. Für einen Fahrer auf Startplatz zwei klang der Niederländer ziemlich betrübt. «Ich starte auf der Innenseite, da ist im Trockenen und im Regen ganz wenig Grip im Vergleich zur Aussenseite.»

    Grosser Preis der Türkei
    Lewis Hamilton im Training für den Grossen Preis der Türkei. - keystone

    Ausserdem fehle Red Bull auch Tempo. Ganz vorne steht Hamiltons Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas.

    Und der Finne, der die Silberpfeile verlassen muss und zu Alfa Romeo wechselt, ist voller Trotz und Tatendrang. «Ich habe in dieser Saison noch nicht gewonnen», sagte er, «ich bin daher ganz stark motiviert.»

    Der Aufholjäger

    Die Qualifikation gewann Lewis Hamilton, wegen eines regelwidrigen Motorenwechsels muss er aber zehn Plätze weiter hinten starten. Das bedeutet für den WM-Spitzenreiter, «Vorsicht, aber auch super Attacke», wie der Mercedes-Pilot selbst sagte. «Ich muss, ich will das Rennen irgendwie gewinnen.»

    2020 gelang Hamilton das in einem Rutsch- und Regenchaos von Rang sechs aus, wodurch er vorzeitig seinen siebten WM-Titel sicherte. «Mein Blick ist auf den Sieg gerichtet. Vom elften Platz aus wird es aber sehr schwer», räumte er ein. Vor allem muss er schnell den Anschluss an die Spitzengruppe finden, sonst wird das Überholen bis zur Spitze schwer.

    Der Neuling

    Mick Schumacher strahlte. Im unterlegenen Haas erreichte er zum zweiten Mal die zweite Runde der Qualifikation. Platz 14 ist sein bislang bester Startplatz. «Sehr sehr glücklich» sei er, sagte der 22-Jährige.

    Mit einem neuen Sitz gelang ihm eine erstaunliche Startplatzjagd. «Wahrscheinlich behalten wir ihn», meinte der Sohn von Rekordchampion Michael Schumacher schmunzelnd über seinen neuen «Glücksbringer». Teamchef Günther Steiner lobte ihn nach dem Erfolgserlebnis: «Er hat neue Batterien bekommen.

    Der Zerknirschte

    Schwache Qualifikationsergebnisse sind der rote Faden bei Sebastian Vettel und Aston Martin in dieser Saison. Platz zehn entspricht nicht den Ansprüchen eines viermaligen Weltmeisters.

    Ich habe alles versucht, es war aber nicht genug, um in der Qualifikation dabei zu bleiben.» Von der Geschwindigkeit her sieht Vettel sein Auto um Platz zehn herum - die Chance auf Zähler ist also da.

    Sebastian Vettel
    Sebastian Vettel in seinem Renn-Auto von Aston Martin. - keystone

    Da die Entwicklung des Wagens aber längst auf 2022 ausgerichtet ist, ist Genügsamkeit angesagt. «Wir wissen, dass nichts mehr kommt, und wir tun uns schwer», sagte Vettel. «Wir versuchen aber das Beste daraus zu machen.»

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