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    FIA-Präsident: Formel 1 wird Nahost-Rennen trotz Iran-Krieg fahren

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Qatar,

    Die Formel 1 zeigt sich unnachgiebig: Trotz des Iran-Kriegs sollen die Grands Prix in Katar und Abu Dhabi in etwas mehr als fünf Wochen planmässig stattfinden.

    Formel 1 Nahost
    Die Formel 1 soll trotz Iran-Krieg und Huthi-Eskalation planmässig in den Nahen Osten reisen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Formel 1 soll Ende November in Katar und Anfang Dezember in Abu Dhabi gastieren.
    • Angesichts der Eskalation im Nahen Osten galten diese Rennen aber lange als fraglich.
    • Nun zeichnet sich ab: Die Rennen finden statt – und die Formel 1 ist damit nicht alleine.

    Die Formel 1 will offenbar trotz der enormen Sicherheitsrisiken in knapp fünf Wochen im Nahen Osten gastieren: Die Rennen in Katar und Abu Dhabi sollen ungeachtet des Iran-Kriegs und der Eskalation zwischen Huthi-Rebellen und Saudi-Streitkräften planmässig stattfinden.

    Sollte die Formel 1 die Nahost-Rennen absagen?

    Der Saison-Kalender der Formel 1 sieht den Katar-Grand-Prix für den 29. November vor, den Abu-Dhabi-GP eine Woche später. Das Gastspiel auf dem Yas-Marina-Circuit ist zugleich das Saisonfinale in der Motorsport-Königsklasse.

    FIA Formel 1 Nahost
    Für die FIA und die Formel 1 kommt eine Absage der Rennen in Katar und Abu Dhabi nicht in Frage. - keystone

    Angesichts der enormen Sicherheitsrisiken – inklusive Raketenangriff auf den Flughafen von Riad in Saudi-Arabien – schienen Absagen wahrscheinlich. Doch FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem sieht keinen Anlass zur Sorge.

    Formel 1 wird in Katar und Abu Dhabi fahren

    «Würde ich meine Familie dort lassen, wenn ich mir Sorgen machen würde?», so der 64-jährige Emirati. «Man muss in dieser Sache vernünftig sein – was man in den Medien liest, entspricht nicht der Realität vor Ort. So etwas gibt es bei uns eigentlich nicht», meint Ben Sulayem über die Kriegsgefahren.

    Formel 1 Ben Sulayem
    FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem verspricht: Die Formel 1 wird in Nahost gastieren. - keystone

    Sicherheitsgarantien könne er natürlich keine abgeben, betont der FIA-Präsident. «Heisst das, dass nichts passieren wird? Das kann ich nicht vorhersagen. Ich kann heute nur sagen, dass es keine Probleme gibt und dass die beiden Rennen stattfinden werden.»

    Auch MotoGP reist nach Katar – Dakar vor Verlegung

    Die Formel 1 ist mit dieser Entscheidung nicht alleine – auch die MotoGP plant, den Risiken zu trotzen. Der auf Anfang November verschobene Katar-GP soll einer Mitteilung der Team-Vereinigung planmässig stattfinden. Ursprünglich war das Rennen für April geplant, wurde wegen des Iran-Kriegs aber verschoben.

    MotoGP Katar
    Die MotoGP wird Anfang November in Katar gastieren. - keystone

    Anders sieht die Situation bei der Rally Dakar aus: Die Extrem-Rally wird Anfang Januar aller Voraussicht nach nicht in Saudi-Arabien ausgetragen. Stattdessen steht eine Alternativ-Route in Spanien und Marokko im Raum. Eine offizielle Bestätigung soll in den kommenden Wochen erfolgen.

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    Kommentare

    Ponte Campovasto

    Unverständlich!

    User #5916 (nicht angemeldet)

    Die spinnen, die Huzis werden das sicher ausnutzen.

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