WM-Aus für Semenya: IAAF begrüsst Gerichtsentscheidung

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat auf die Entscheidung des schweizerischen Bundesgerichts im Fall der 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya reagiert: Der Verband begrüsse, dass das Gericht die Regel zur Senkung der Hormonwerte wieder zulasse, hiess es in einer Stellungnahme.

    Der Streit um die Hormonwerte von Caster Semenya ist noch nicht beendet. Foto: Nikku/XinHua
    Der Streit um die Hormonwerte von Caster Semenya ist noch nicht beendet. Foto: Nikku/XinHua - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit der erneuten Zulassung der Regel, in der Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen festgesetzt werden, hob das Bundesgericht in Lausanne am Dienstag seine eigene provisorische Anordnung vom Mai auf.

    «Die Entscheidung sorgt für die notwendige Sicherheit und Gleichstellung, die alle Athleten brauchen, die sich auf die WM in Doha vorbereiten», schrieb die IAAF. Sie wolle weiter an den umstrittenen Hormon-Limits festhalten: «Wir glauben, dass die Regel ein notwendiges, vernünftiges und verhältnismässiges Mittel zum Schutz eines fairen (...) Wettbewerbs (...) darstellt», betonte die IAAF.

    Mit der erneuten Zulassung der Regel, in der Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen festgesetzt werden, hob das Bundesgericht in Lausanne am Dienstag seine eigene provisorische Anordnung vom Mai auf. Diese hatte es Semenya vorläufig erlaubt, auch über 800 Meter zu starten.

    Vorbei ist der Streit zwischen der 28 Jahre alten Südafrikanerin und dem Leichtathletik-Weltverband mit dieser Entscheidung aber nicht. «Die Verfahrensentscheidung hat keinen Einfluss auf den Berufungsprozess. Wir werden Casters Klage weiterverfolgen», sagte die Semenyas Anwältin Dorothee Schramm. Semenya war wegen der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes CAS vom April, ihren Einspruch gegen die umstrittene Regel abzulehnen, vor das Bundesgericht gezogen. Ein Urteil wird voraussichtlich erst im ersten Halbjahr 2020 fallen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    KI
    100 Interaktionen
    Gefahr
    x
    23 Interaktionen
    «Fire!»

    MEHR IN SPORT

    Schweizer Nati Yakin PK
    Aufstieg winkt
    FC St.Gallen
    Gute Jahres-Bilanz
    Slavisa Jokanovic FC Basel
    2 Interaktionen
    3:7 in Winterthur
    Nati
    7 Interaktionen
    Nach Slowenien-Sieg

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    2 Interaktionen
    Berlin
    Oktoberfest 2026
    Rekord
    Oktoberfest
    Tragischer Unfall
    x
    248 Interaktionen
    Wie geht das?