Weltverband will im März über Russlands Suspendierung entscheiden

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Seit 2015 ist der russische Leichtathletik-Verband wegen Dopingverstössen suspendiert. Wie es weitergeht, wird im Frühling entschieden.

    Russland Fahne
    Als Friedensbedingung verlangt Russland von der Ukraine die Verschrottung aller westlichen Waffen. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • World Athletics entscheidet im März über die Wiederaufnahme des russischen Verbandes.
    • Rusaf ist wegen Dopingverstössen seit 2015 suspendiert.
    • Es sei ein Kulturwandel erkennbar.

    Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics will im kommenden März einen definitiven Entscheid über die Wiederaufnahme des russischen Verbandes Rusaf treffen. «Einige Fragen müssen bis März noch geklärt werden. Ein Kulturwandel ist aber erkennbar», sagte Rune Andersen, Leiter der Russland Task Force von World Athletics, nach einer Council-Sitzung in Rom.

    Rusaf ist seit 2015 aufgrund von Dopingverstössen suspendiert. Unabhängig davon ist der Ausschluss von Leichtathleten aus Russland und Belarus von internationalen Wett- und Titelkämpfen als Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine.

    Ein Ausschluss Kenias wegen zahlreicher Dopingfälle und unzureichender Massnahmen gegen Sportbetrug ist vorerst vom Tisch. In einem Brief an World Athletics hat der kenianische Sportminister Ababu Namwamba nicht nur eine Dopingkrise eingestanden, sondern auch eine Reaktion darauf angekündigt. So soll Kenia bereit sein, über fünf Jahre 25 Millionen Dollar in die Dopingbekämpfung im eigenen Land zu investieren.

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